Das Vorzeigeschiff in der Rundumsanierung

"Queen Arendsee": Reparieren für die nächsten 30 bis 40 Jahre Fahrt

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Die Liste der Reparaturen in der „Queen“ ist lang. Doch die Fachleute sind zuversichtlich, bis Ende Mai alles auf Vordermann gebracht zu haben. Bereits vorher gebuchte Fahrten werden von der GmbH storniert.

Arendsee – Die „Queen Arendsee“ wird derzeit von Fachleuten komplett erneuert. Durch die Reparatur erhofft sich die Stadt eine weitere lange Lebensdauer der Touristenattraktion.

Es wird alles noch einige Wochen länger dauern. Die umfangreichen Reparaturen an der „Queen Arendsee“ dauern voraussichtlich bis Ende Mai, wie aus einem Schreiben von Luftkurort-Arendsee-GmbH-Chef Michael Meyer hervorgeht.

Die Handwerker lassen im Inneren des Arendseer Fahrgastschiffes kaum etwas unangetastet.

Dieses geht nun an alle Gäste, die bereits eine „Queen“-Fahrt zu einem früheren Zeitraum gebucht hatten. „Es tut uns leid, dass wir den Termin stornieren müssen. Bei den umfangreichen Reparaturen des Schiffes wurden weitere, vorher nicht festlegbare Mängel an der Heizungsanlage und der Elektrik festgestellt“, heißt es in dem Schreiben. Dadurch komme es zu einer verspäteten Wiederinbetriebnahme, konkret nun der 30. Mai. Die Entscheidung dazu ist am Dienstag bei einer Bauberatung in der „Queen“ gefallen. Ursprünglich hatte die GmbH mit dem Ende der Arbeiten für Mitte April gerechnet.

Die eigentliche Sanierung läuft unterdessen auf Hochtouren. Nachdem das Schiff entkernt worden ist, bauen die Fachleute nun neues Material ein. Der neue Zeitplan bis Ende Mai sei allerdings gut schaffbar, versichern die Handwerker.

Auf dem Trockenen: Die „Queen Arendsee“ kommt aller Voraussicht nach erst Anfang Juni wieder ins Wasser.

Eines der neuen Probleme sind verrostete Heizungsrohre aus Stahl. Sie wurden nun durch Kupferleitungen ersetzt. Stellenweise vergilbte Wandverkleidung fliegt ebenfalls raus. Zudem erneuern die Arbeiter derzeit die Toiletten. Insgesamt soll der Innenraum der „Queen“ heller und moderner gestaltet werden, hieß es vor Ort.

Bereits fertig eingebaut sind neue Platten auf dem Oberdeck sowie der Edelstahltank für das Trinkwasser. Für GmbH-Chef Meyer gibt es ohnehin kein Zurück mehr: „Jetzt wird richtig repariert, damit das Schiff noch 30, 40 Jahre fahren kann.“ In den nächsten Wochen wird auf dem Trockendock nun die Grundlage dafür gelegt.

VON JENS HEYMANN

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