Bildband zum Hochaltar der Salzwedeler Marienkirche vorgestellt / Auflage auf 1000 Stück begrenzt

Ein „Prachtstück“ auf 108 Seiten

Stolz auf das, was sie geschaffen haben (v.l.): Kunsthistoriker Dr. Peter Knüvener sowie Pfarrerin Cordelia und Pfarrer Stephan Hoenen der St. Mariengemeinde. Im Hintergrund ist der zwischen 1503 und 1509 erbaute Hochaltar zu sehen. Foto. Koller

Salzwedel. Um den Hochaltar der Salzwedeler Marienkirche, den das Pfarrehepaar Cordelia und Stephan Hoenen ein „Prachtstück mit beeindruckender Schnittkunst“ nennt, zu bestaunen, müssen Salzwedeler jetzt nicht mehr zwangsläufig ins Gotteshaus gehen.

Denn seit kurzem sind die vielen Reliefbilder des Altars in einem 108-Seiten starken Bildband zusammengefasst.

Das Pfarrehepaar hat das Buch mit dem Namen „Der Hochaltar der Salzwedeler Marienkriche“ zusammen mit dem 2010 verstorbenen Pfarrer Joachim Hackbart sowie dem Kunsthistoriker Dr. Peter Knüvener verfasst und entworfen. 70 Detailaufnahmen des rund 500 Jahre alten Altars sind im Bildband zu sehen.

Auf die Idee, den Band zu veröffentlichen, sind die mitwirkenden Autoren schon vor einigen Jahren gekommen. „Immer wieder fragten Touristen, ob es nicht auch ein Buch zu kaufen gebe“, sagte Stephan Hoenen. Da der ehemalige Pfarrer Joachim Hackbart bereits zwölf der insgesamt 31 Reliefbilder ausführlich beschrieben hatte und das Ehepaar die Arbeit fortführen wollte, kümmerten sie sich um die verbleibenden 19 Beschreibungen der Reliefs. Dr. Peter Knüvener arbeitete an der kunsthistorischen Einordnung. Die Detailfotos des Bandes stammen vom Bildarchiv der Marburger Phillips-Universität.

Das Buch ist mit einer Auflage von 1000 Stück erschienen. Eine zweite Auflage sei definitiv nicht geplant, so Cordelia Hoenen im Gespräch mit der Altmark-Zeitung. Wer also noch ein Weihnachtsgeschenk sucht, kann sich zum einen an das Pfarramt der St. Mariengemeinde wenden oder Küster Gottfried Heidler ansprechen

Die Marienkirche ist werkstags (außer Montag) von 14 bis 15.30 Uhr geöffnet. Am Sonnabend und Sonntag stehen die Pforten des Gotteshauses von 13.30 bis 15.30 Uhr offen.

Von Steffen Koller

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