Arbeiten an L5 bis Ende der Woche

Und plötzlich stehen Ampeln da: Autofahrer in Arendsee fühlen sich genervt

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Wie aus heiterem Himmel begannen gestern Straßenbauer mit der Reparatur der L 5. Begonnen wurde an der Salzwedeler Straße.

Arendsee – Die Bauarbeiten auf der Bahnhofstraße sorgen seit dem 8. April für Probleme bei den Autofahrern, die Arendseer Innenstadt zu erreichen (wir berichteten).

Der Zustand dauert an, und so ist Arendsee derzeit nur über die alte B 190 aus Richtung Genzien, die Gestiener Straße und die Salzwedeler Straße zu erreichen, wenn Autofahrer die B 190 nutzen.

Der schlechte Zustand der Straße entlang des Gewerbegebietes nervt die Kraftfahrer, allein die alte Bundesstraße von Genzien oder aus Richtung Kläden ist in einem guten Zustand.

Ampelregelung: Äußerste Vorsicht war geboten.

Doch gestern war plötzlich alles anders. „Was ist denn hier los?“, fragten sich die Autofahrer auch in den sozialen Medien. „Jetzt geht gar nichts mehr. Nun sind zwei Zufahrten nach Arendsee (Bahnhofstraße und Salzwedeler Straße, Anm. d.R.) dicht. Wer plant denn so was?“, fragte sich ein Nutzer gestern gegen 9.50 Uhr.

Die Situation auf der Salzwedeler Straße / Einmündung L 5 nach Schrampe wurde gestern Morgen plötzlich zu einer Großbaustelle. Straßenbaumaschinen gingen in Stellung, der Belag wurde abgefräst. Zunächst gingen alle Autofahrer und Passanten vom Beginn des angekündigten Radwegebaus entlang der L 5 aus, doch weit gefehlt. „Wir sanieren hier“, so ein Verantwortlicher gestern auf Nachfrage der AZ.

Eine Sanierung bringt immer auch etwas Positives. Doch gestern gab es heftigen Ärger unter den Autofahrern. Aus allen Richtungen gab es eine Ampelregelung, aber die sorgte für Verwirrung. Die Ampeln waren angesichts des starken Baustellenverkehrs immer wieder verdeckt, sodass Autofahrer oft nicht wussten, was gerade Phase war.

Der Zustand dauert voraussichtlich bis zum Wochenende an, erfuhr die AZ. Es werde nicht die gesamte Fahrbahn, sondern nur geschädigte Abschnitte gefräst und erneuert. Und das von der Einmündung in Arendsee bis auf Höhe des Parkplatzes vor Schrampe.

VON HARRY GÜSSEFELD

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