Nach Feuer an einem Mähdrescher wurden auch zwei Hektar Weizen vernichtet

Über 50.000 Euro Schaden: Plötzlich brennt es überall

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Immer wieder flammte das Feuer auf dem Feld nördlich von Leppin auf – die Feuerwehrleute hatten die Lage aber jederzeit im Griff.

gü Leppin. Feueralarm gestern Mittag gegen 11 Uhr in Leppin: Der Leitstelle war der Brand eines Mähdreschers gemeldet worden. Standort: ein Acker nördlich der B 190 auf Höhe der Ortslage. Das Getreide gehörte einem privaten Landwirt.

Und dieser Landwirt, der die Situation gestern mit Tränen in den Augen beobachtete, sagte: „Wir sind doch schon genug gestraft. “.

Es waren acht Wehren mit zwölf Fahrzeugen und 67 Einsatzkräften vor Ort: Leppin, Arendsee, Kläden, Neulingen, Zühlen, Schrampe, Harpe und auch Seehausen.

Die Flammen fraßen sich rasant schnell über das Feld. Kurzzeitig drohte das Feuer, durch Wind angefacht, auf Leppiner Gärten überzugreifen. Die Einsatzkräfte mussten schnell auf Feuernester reagieren. Großartige Hilfe leisteten Landwirte mit ihren Traktoren und Pflügen sowie Scheibeneggen. Aus Lückstedt war derartige Hilfe gekommen, auch von der Agrargenossenschaft Leppin, deren Rapsfläche – aber schon abgeerntet – auch noch betroffen war. Viele weitere Helfer ließen sich nicht lange bitten und boten ihre Hilfe an.

Die Polizei gab den Schaden mit rund 50.000 Euro beim Mähdrescher und 1500 Euro beim verlorenen Weizen und rund 20 Rundballen an. Die Polizei lobte, dass Wassertanks am Feldrand standen.

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