Vom Groben geht es ins Feine

Planer präsentiert aktuellen Stand des Waldheim-Projekts

Planer Cornel Neuhaus präsentiert im IDA den aktuellen Stand des Waldheim-Resort-Projekts.
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Planer Cornel Neuhaus präsentiert den aktuellen Stand des Waldheim-Resort-Projekts.
  • Jens Heymann
    vonJens Heymann
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Ohne Gegenstimme oder Enthaltung sind die aktuellen Pläne für das Waldheim-Resort am Dienstag durch den Arendseer Stadtrat gegangen. Konkret handelte es sich um den Entwurf des Bebauungsplanes sowie notwendige Änderungen des Flächennutzungsplanes. Der Stadtrat beschloss zugleich die öffentliche Auslegung.

Arendsee – Zuvor hatte Planer Cornel Neuhaus den aktuellen Stand des großen Bauvorhabens im Osten der Stadt mitgeteilt. Die Planung verlaufe vom Groben ins Feine, erklärte er und sprach von einem „Riesenaufwand“, was die Berücksichtigung aller Interessen anbelangt. Am bisherigen Vorentwurf der Anlage habe es allerdings nur wenig Kritik gegeben.

So störte sich jemand laut Neuhaus an der geplanten Aussichtsplattform. Fachleute hätten diesbezüglich aber keine Bedenken geäußert. Die Plattform sei einer der Höhepunkte des Projekts.

Der Altmarkkreis wiederum habe sich Gedanken gemacht, ob mit dem Waldheim-Resort eventuell eine zweite Wohnsiedlung außerhalb des Stadtgebiets entstehen könnte, erläuterte der Planer. Vor dem versammelten Stadtrat erklärte er daher, dass das Hotel und die Ferienwohnungen Priorität besäßen, dauerhaftes Wohnen dort nur untergeordnet sei. „Das passt mit den Zielen der Raumordnung überein“, so Neuhaus. Sonst wäre ohnehin Schluss gewesen.

Zu weiteren Aspekten, die der Planer berücksichtigen muss, gehören der Artenschutz (etwa Fledermäuse) und der Umgang mit Regenwasser. Er sprach deshalb von einer Schutzzone mit Bäumen entlang der Seepromenade, die noch ein wenig mehr ins Waldheim-Gelände hineinreichen soll. Regenwasserspeicher und die Begrünung des Areals sind weitere Punkte. Um den Reisebusverkehr aus der Anlage herauszuhalten, gibt es eine zugewiesene Fläche entlang der Zufahrtsstraße.

Seitens der Stadträte gab es keine Nachfragen. Im nicht öffentlichen Teil des Gremiums spielte das Waldheim dann erneut eine Rolle. Laut Tagesordnung ging es dabei um den Verkauf weiterer Flächen und einer Zuwegung.

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