Verwaltung in Arendsee befasst sich mit Photovoltaik an der Alten Poststraße / Keine Anlage Richtung Kläden

Der Plan: Die Sonne einfangen

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Zwischen Bahnlinie und Alter Poststraße in Arendsee ist auf einer Fläche von rund fünf Hektar eine Photovoltaikanlage mit 11 642 Modulen geplant. Die Anlage beginnt hinter dem erkennbaren Einfamilienhaus und zieht sich in Richtung Osten.

Arendsee. Er nennt sich Bebauungsplan „Photovoltaik Arendsee Nummer 1“ und wird sicherlich auch die erste Anlage dieser Größenordnung in der Seestadt werden. Die Vorplanungen laufen derzeit, eine Begründung des Vorhabens hat der Investor bereits in Auftrag gegeben.

Diese liegt in der Verwaltung vor, wird in Kürze im Bauausschuss behandelt. Neu ist die Sache nicht, wohl aber gibt es nun konkrete Angaben zu den Flächen, die benötigt und bebaut werden. So handelt es sich um eine Gesamtfläche von 5,1 Hektar zwischen der Alten Poststraße und der einstigen Bahnlinie. 4,1 Hektar davon dürfen überbaut werden, die maximale Höhe der Anlagen und notwendigen Bauten wird mit 4,5 Metern angegeben.

„Die Gesamtmaßnahme passt sich als Vorhaben in den neuesten Flächennutzungsplan der Stadt ein, der erarbeitet wird“, so Bauamtsleiter Gert Reckling. Die Stadt habe sich zum generellen Vorhaben bereits positioniert, heißt, es hat grünes Licht gegeben. Im Gegensatz dazu hat es zu einem Vorhaben eines weiteren Investors, der zwischen Bahnübergang Abfahrt Schrampe der B 190 und der Ortslage Kläden nördlich der einstigen Bahnlinie bauen wollte, ein Nein gegeben. „Als Grund wurde vom Bauausschuss angegeben, dass die Gesamt-Optik in der Fläche nicht stimme und vor allem in Kläden noch die Hoffnung keimt, dass die in Planung befindliche B 190 n doch noch entlang der alten Bahnlinie führen wird“, so Reckling. Obwohl die Planungen zur B 190 n derzeit auf Eis liegen, folgte man in Arendsee den Einwänden der Stadträte. Der Investor zog sich daraufhin zurück.

Zurück zu der beabsichtigten Anlage an der Alten Poststraße: Deren Leistung wurde mit 2755,27 Kilowatt beschrieben. 11 642 Module werden verbaut. Die Anlage ist 157 Meter von der Bundesstraße 190 entfernt. Ein Fakt, der in die Planung mit einbezogen wurde, um deutlich zu machen, dass der Verkehr auf der Bundesstraße nicht in Mitleidenschaft gezogen wird, so Reckling.

Von Harry Güssefeld

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