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Photovoltaik-Runde in Fleetmark

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Von: Jens Heymann

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In einem Raum der Fleetmarker Grundschule hatten sich Fleetmarker Einwohner zu einem Photovoltaik-Infoabend getroffen.
In einem Raum der Fleetmarker Grundschule hatten sich Fleetmarker Einwohner zu einem Photovoltaik-Infoabend getroffen. Nach der Präsentation folgten noch rege Gespräche zwischen den Anwesenden. © Heymann, Jens

Noch keine Entscheidung, aber ein etwas klareres Bild gibt es nach der Fleetmarker Einwohnerversammlung bezüglich Freiflächen-Photovoltaik.

Fleetmark – In den kommenden Tagen und Wochen wollen Ortsbürgermeister Jörg Kratz und sein Ortsrat die Resonanz aus den Ortsteilen sammeln, sich zusammensetzen und vorberaten. Anfang Januar soll dann ein klares Meinungsbild vorliegen und bei einem Ratstreffen besiegelt werden. Das ist auch die Forderung seitens der Arendseer Stadtverwaltung, die mit dem Solarkonzept in die nächste Phase gehen will.

Die Ortschaft Fleetmark ist durch ihre Fläche eine Besonderheit in der Einheitsgemeinde. Das kam auch bei der Einwohnerversammlung in der örtlichen Grundschule zur Sprache. Für den Bereich Lüge wird Photovoltaik in der Fläche schon seit einiger Zeit ausgeschlossen. Störpke wiederum fällt durch Hochwasserschutzgebiete heraus. In der Fleetmarker Nachbarschaft gibt es einige Potenzialgebiete für Solarparks. Doch Umweltbedenken und Proteste von Anwohnern dürften beispielsweise den Gebieten entlang der Bahnstrecke zwischen Fleetmark und Lübbars den Garaus machen. Bleibt also nur noch Molitz. Dort hatte ein Investor vor einiger Zeit bei zwei Flächen nördlich des Dorfes vorgefühlt. Und die anwesenden Molitzer zeigten sich bei der Versammlung auch nicht abgeneigt. Es seien Brachflächen, die auch optisch nicht auffallen würden, hieß es. Gut möglich also, dass der Fleetmarker Ortschaftsrat im Januar zu genau dieser Einschätzung kommt und nur für diese Gebiete grünes Licht gibt. Ein weiteres Areal zwischen Molitz und Fleetmark ist im Konzept hinsichtlich Naturschutz mit Fragezeichen versehen worden.

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