Kommunalpolitiker drängen darauf, die Bankette nicht zu vergessen

Pflege wird gefordert

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Durch den Regen sind etliche Straßenränder – wie zwischen Sanne und Schernikau – aufgeweicht.

cz Arendsee. Der häufige Regen sorgt für weichen Boden, der an Straßen schnell zu Schlammspuren und Pfützen führt. Einige Straßen in der Einheitsgemeinde sind so schmal, dass große Fahrzeuge, die sich begegnen, auf die Seite ausweichen müssen.

Dadurch leidet die Bankette, auch Bitumen kann wegbrechen. Wie Stadtrat Jens Reichardt informierte, hat er im Arendseer Bauausschuss die Verwaltung auf den Pflegebedarf aufmerksam gemacht. Aber nicht nur die Stadt, sondern auch andere Straßenbesitzer wie der Kreis und das Land seien gefragt.

Eckhard Kamieth, Ortsbürgermeister von Rademin, unterstützt die Forderung von Jens Reichardt. Im AZ-Gespräch begrüßte er, dass die Stadt mehr Geld für Straßenreparaturen (45 000 Euro) eingeplant hat. Nun müsse aber auch etwas passieren. Als ein Beispiel nannte er die Straße von Rademin nach Ortwinkel. Die Bankette ist zum Teil zerfahren. Eckhard Kamieth könnte sich auch vorstellen, dass Einwohner im Frühjahr während eines Arbeitseinsatzes mit anpacken. „Wenn wir dann aber von der Stadt Material, wie einen halben Hänger Mineralgemisch brauchen, muss das auch klappen“, fordert der Ortsbürgermeister ein Entgegenkommen seitens der Einheitsgemeinde.

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