Dessauer tanzten auf dem Tresen: Nach sportlichen Leistungen sorgten „Die drei wackeren Tenöre“ für Furore

Pfingsten auf vier Beinen und mit einem Trio

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Na gut, die gesanglichen Qualitäten der Titel-gebenen „Die drei wackeren Tenöre“ sind diskutabel. Doch die Show, die das Trio einstudiert hatten, war todsicher ein Höhepunkt am Pfingstsonntag in Dessau.

kt Dessau. Ein Engagement an den großen Opernbühnen dieser Welt werden sie kaum erhalten, aber dafür flogen den drei wagemutigen Dessauern in der Festscheune die Sympathien zu. Kein Wunder, hatten Jens Freimann, Malte Liestmann und Hansi Däthge doch einen denkwürdigen Auftritt.

Beim traditionellen Pfingstprogramm, das aus dem Wettbewerb im Kränzchenreiten und Livemusik am Abend bestand, setzten „Die drei wackeren Tenöre“ einen fröhlichen Farbtupfer. Denn das altmärkische Trio hatte sich eine wunderbare Choreografie ausgedacht, die bei den Besuchern in Dessau sehr gut ankam. Da wurde sogar der Bartresen von begeisterten Fans geentert, um dort zu tanzen und den drei Männern zuzujubeln.

Beim Kränzchenreiten überzeugte Gustav Kleinknecht, der beim Reiten und bei der Kutschfahrt den Sieg holte (siehe Infokasten).

Abends sorgte die Band Feeling aus Thielbeer mit Livemusik für Stimmung in der Festscheune. Die Veranstaltung wurde vom Förderverein der Ortsfeuerwehr Dessau organisiert. Und: Die Einnahmen eines Kaffeebuffets kommen zudem der Dessauer Einwohnerschaft zugute.

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