Erfolgreiche Hilfsaktion

Pferdebesitzerin Gisela Schmidt aus Binde bedankt sich bei den vielen Spendern

Frau mit zwei Pferden
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Gisela Schmidt mit ihren Pferden Wodi und Pamina

Als Gisela Schmidt sich vor gut zehn Tagen dazu entschloss, mit ihrem Problem an die Öffentlichkeit zu gehen, ahnte sie noch nicht, welch positives Echo sie darauf bekommen würde.

Die 67-Jährige aus Binde hatte gegenüber der AZ erklärt, dass sie Probleme habe, ihre Pferde zu unterhalten. Heißt, ihnen Futter zu geben und auch eine Tierarzt-Rechnung zu bezahlen. Grund sei gewesen, dass sie Gesundheits-Seminare wegen Corona nicht geben könne. Die Pferde wegzugeben, diesen oft erklärten Rat von verschiedenen Menschen, das kam für sie nicht in Frage. Die beiden Pferde, die sie nun seit 18 Jahren bei sich hat, wollte sie nicht weggeben. „Als der Artikel am Freitag in der Zeitung war, riefen gleich einige an, die uns helfen wollten“, erzählte die Frau aus Binde am Montag. Und die Menschen, die ihr halfen, waren zwischen sieben und 91 Jahren alt. Wie viel jeder gab, dazu wollte sie sich nicht äußern. „Es wäre nicht gut, einzelne herauszuheben“, erklärte sie. Futterspenden gab es – und auch Bargeld. „Nur so viel: Ich kann für ein Pferd sogar eine notwendige Chiropraktiker-Behandlung bezahlen“, freute sich die lebenslustige Frau, die mit einer kleinen Rente auskommen muss.

Danken möchte sie allen, die an sie gedacht und ihr geholfen haben. Neidisch müsse niemand sein. Vielleicht könnten sich andere auch mit ihr freuen, dass sie die Pferde weiter bei sich haben kann, sagte sie.

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