Besuch für Herbst geplant

Partner aus Polen sollen nach Arendsee kommen

Bürgermeister Norman Klebe präsentiert in seinem Arendseer Büro einen polnischen Notenschlüssel-Pokal.
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2018 präsentierte Bürgermeister Norman Klebe nach der Polen-Reise einen Notenschlüssel-Pokal.
  • Jens Heymann
    VonJens Heymann
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Im Herbst soll es endlich so weit sein: Eine Delegation aus der polnischen Partnergemeinde Wydminy hat sich für einen mehrtägigen Besuch angesagt. Im September oder Oktober, hatte Arendsees Bürgermeister Norman Klebe im letzten Stadtrat vor der Sommerpause bereits kurz angedeutet.

Arendsee – Konkret sei aber noch nichts, schränkt Klebe noch ein. Weder der Termin noch das Programm. Und Corona ist auch noch im Rennen.

Gleichwohl gibt es einige Eckpunkte, die als ziemlich sicher gelten dürften. Beispielsweise der Besuch von „Queen“, Kloster, Kitas und Schulen. Auch die Ortsteile sollen ihren Anteil an Aufmerksamkeit erhalten. Ins Gästeprogramm könnten zudem Ausflüge nach Salzwedel (Baumkuchen) und Magdeburg hinzukommen. Kreuz und quer, auch überregional, beschreibt es Norman Klebe. Die Polen hätten es beim Besuch einer Arendseer Abordnung genauso gehandhabt.

Die Städtepartnerschaft mit Wydminy ist in Arendsee auch immer wieder ein Reibungspunkt. Nicht die Partnerschaft an sich, sondern das in den Augen mancher Kritiker zu zögerliche Handeln der Stadt. Der Erstbesuch liegt immerhin schon drei Jahre zurück. Norman Klebe verweist auf die Corona-Pandemie, die bereits mehrfach die Reise aus Polen verhindert habe.

Kontroversen hat es jedoch schon vorher gegeben. Denn die Polen hätten sich als Gastgeber ordentlich ins Zeug gelegt, wurde kurz nach der Reise berichtet. Vielleicht sogar so sehr, dass in Arendsee Befürchtungen aufkamen, dem aufgrund der damals recht klammen Finanzlage der Stadt nicht gerecht werden zu können.

Entsprechend kritisch wurde das geplante Programm beäugt. Zu CDU-lastig, zu stadtlastig – so einige der Bemerkungen. Spott gab es zudem über die geplante Übernachtungsstätte. Nicht die beste Adresse im Zentrum, sondern ein Ausweichquartier auf dem Dorf war ausgewählt worden. Wie es nun kommt, wird sich zeigen.

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