Nachwuchs lernt Facetten von Kindesbeinen / Kita „Gänseblümchen“ Kleinau verbindet Brauchtum mit spielerischem Spaß

Die Ostertraditionen gehen in Fleisch und Blut über

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Vorsichtig hinlegen und dann trudeln lassen: Die Kita-Kinder versuchten sich im Eiertrudeln. 

cz Kleinau. „War denn der Osterhase schon da?“, ist dieser Tage eines der wichtigsten Fragen für Kinder. Während er bei den Familien morgen erwartet wird, gab es in den Kindertagesstätten bereits Suchspaß.

Kita-Leiterin Heike Reisener versorgte die Kinder mit Leckereien. Sie nahmen am Tisch mit selbst gebastelter Dekoration platz.

Dies ist aber nicht der einzige Brauch, der dem Nachwuchs von Anfang an näher gebracht wird. „Wir wollen den Kindern vermitteln, was zu Ostern gehört und Besonderheiten erklären“, unterstrich Kleinaus Kita-Leiterin Heike Reisener.

In der Einrichtung „Gänseblümchen“ gehört zum Beispiel Buntes aus der Natur dazu. Die Mädchen und Jungen machten sich mit den Erzieherinnen auf in den Wald, um einen Osterstrauch zu pflücken. Im Vorfeld gehörte natürlich das Färben von Eiern dazu. „Basteln liegt auch im Trend“, so die Kita-Chefin. Aus Servietten entstanden beispielsweise Hasenohren für die Eier. In den vergangenen Wochen wurde viel über das Fest erzählt, Traditionen und Bräuche kindgerecht näher gebracht.

Lonnie Wolff kletterte schnell auf den Spielturm, um ihr Ostergeschenk der Kindertagesstätte zu bekommen.

Sie konnten in dieser Woche auch einiges selbst ausprobieren. Gestärkt von einem gemeinsamen Frühstück, bei dem die Eltern mithalfen, ging es für die Großen zum Suchen in den Garten. Dort waren kleine Tüten versteckt. Danach wurde natürlich eines der bekanntesten Bräuche, das Eiertrudeln mit viel Freude gelebt. Die Kinder erkannten schnell, wer vorsichtig aber trotzdem kraftvoll kullert, kommt besonders weit. Eierlaufen und Schubkarrenrennen mit Mohrrübenladung rundeten den Tag ab. Für alle Kinder gab es Hüpfbälle sowie ein Laufrad als Geschenk.

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