Ortsdurchfahrt Binde: Bald Schluss mit den 30 km/h?

Ab Montag, 21. September, wird an der Bundesstraße in Binde gearbeitet.
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Ab Montag, 21. September, wird an der Bundesstraße in Binde gearbeitet.

Binde – Die Nerven liegen blank bei manchen Autofahrern, die auf der B 190 unterwegs sind. Die Ortslage Binde ist zu einer Strecke mit 30 Stundenkilometern erklärt worden. Weil die Straße so viele Schäden aufweist.

Und während die Autofahrer immer wieder gestresst werden, blitzt ab und zu die Polizei.

Das Ganze könnte vielleicht bald Geschichte sein. Die Landesstraßenbaubehörde (LSBB) hat die Sanierung der Ortsdurchfahrt Binde im Zuge der Bundesstraße 190 vergeben. Demnach sei beabsichtigt, die Schadstellen und Unebenheiten zu beseitigen. Gleichzeitig sollen abgesenkte Straßenabläufe und Bordsteine reguliert werden.

In einigen Einmündungsbereichen werden vorhandene Flickstellen früherer Reparaturarbeiten beseitigt, heißt es in einer Pressemitteilung weiter. Die Arbeiten sollen bei laufendem Verkehr stattfinden – unter Verwendung einer Ampelanlage.

„Die Gesamtkosten für diese Baumaßnahme, die durch den Bund finanziert wird, betragen rund 93 000 Euro und werden durch eine Fachfirma ausgeführt“, schreibt die LSBB. Der Beginn der Arbeiten ist für Montag, 21. September, geplant, und sie sollen voraussichtlich drei Wochen dauern.

„Wir bitten den Verkehrsteilnehmer und die Anwohner um Geduld und Nachsicht, wenn es bei der Baudurchführung zu kleineren Wartezeiten kommt oder das eigene Grundstück nicht immer direkt erreichbar sein wird“, heißt es seitens der Behörde. Bei den Arbeiten handelt es sich nicht um die anvisierte grundhafte Ínstandsetzung. Deren Beginn steht weiter aus. Knackpunkt: Die Stadt Arendsee muss gewährleisten, sich an den Kosten für die Nebenanlagen zu beteiligen. Eine generelle Zusage, einen Beschluss dazu, hatte es bereits gegeben.  gü

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