Jo, Herrschaftszeit‘n: In Leppin gings mit Dirndl und Lederhosen urbayrisch zu

Oktoberfest mit original Spaten-Bier

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Zünftig gings zu – beim Leppiner Oktoberfest.
  • Holger Benecke
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„Bitte hier ihre Kontaktdaten eintragen und dort ist ein Desinfektionsmittel für die Hände“, hieß es auch beim diesjährigen 7. Oktoberfest in Leppin. Gleich am Eingang zum Gemeindehof wurde von einer zünftig im Dirndl gekleideten jungen Dame auf die Hygienebestimmungen hingewiesen.

VON ECKEHARD SCHWARZ

Leppin - Nicht nur sie hatte sich passend zum Oktoberfest in ihrem schmucken Outfit gekleidet, auch viele Besucher des kleinen Festes waren ebenfalls wie beim großen Fest in München in Dirndl oder Lederhosen erschienen. Selbst Ortsbürgermeister Otto Benecke hatte seine fesche Lederhose dafür aus dem Schrank geholt.

Das Osterburger Karnevalsprinzenpaar Stefanie und Markus Joppich.

„Ist das nicht schön, dass wir wieder einmal unsere nicht grade billigen Dirndl ausführen können und uns mit Freunden hier in geselliger Runde treffen können“, sagte eine Frau bevor sie ins Festzelt verschwand. Selbst das Osterburger Karneval Prinzenpaar Stefanie und Markus Joppich waren zur Freude von Otto Benecke und seiner Mitorganisatoren in schicker Tracht erschienen.

Natürlich gab es auch in diesem Jahr wieder bayrisches Bier sowie allerlei Leckereien von Hacksen bis zur Bratwurst. Besonders stolz war der Ortsbürgermeister darauf, dass es ihm wieder gelungen war, richtiges Oktoberfest-Bier aus München zu organisieren. „Da es in diesem Jahr erneut kein großes Oktoberfest in München gibt, wurde von den dortigen Brauereien weniger Bier abgefüllt. Da wir jedoch rechtzeitig bestellt haben, gibt es heute bei uns original Oktoberfest-Spaten Bier“, freute er sich. Am Nachmittag setzten die Frauen des Ortes beim Kaffeetrinken noch einen drauf – mit über 20 selbst gebackenen Kuchen.

Volle Tanzfläche: Die Bismarker Blasmusikanten spielten.

Für Stimmung sorgten die Bismarker Blasmusikanten unter Leitung von Peter Slusarek, die zum Tanzen und Mitsingen einluden. Wer eine Pause brauchte, konnte sich hinter dem blau-weiß geschmückten Festzelt stärken oder sich beim Torwandschießen ausprobieren. Die Kinder konnten die Spiel- und Klettergeräte auf dem Hof des Gemeindehauses nach Herzenslust nutzen, ebenfalls Torwandschießen und auf einer großen Hüpfburg toben.

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