Neuer schneckenförmiger Irrgarten soll am 28. Juli für Besucher öffnen

Odyssee im Maisfeld

Rund 4 500 Besucher wagten sich 2011 in das Klädener Maislabyrinth. Von diesem Erfolg angespornt, will der Tourismusverein Arendsee das Projekt weiterführen. Luftbild: Fotostudio Wunberger

Kläden. In Kläden gibt es wieder ein Maislabyrinth. Am Sonnabend, 28. Juli, soll die neue Anlage auf einem Grundstück hinter dem Dorfgemeinschaftshaus Besucher in die und wieder aus der Irre führen.

Dies teilte Gebhard Wolf, Chef des federführenden Tourismusvereins Arendsee, der AZ mit.

Mit 4 500 Besuchern war das 1,8 Hektar große Labyrinth im vergangenen Jahr eine Attraktion. Das diesjährige Projekt wird etwas kleiner und weniger eckig ausfallen. Denn auf 1,5 Hektar soll es runde Wege geben. Als „Schneckenformat“ bezeichnete es Gebhard Wolf. Wer sich also den kürzesten Weg gemerkt hat oder das links nebenstehende Luftbild als Hilfe nehmen will, muss sich neu orientieren. Die Gänge sind ungefähr 1,5 Meter breit geplant.

Während Tourismusvereins-Chef Wolf 2011 die Streckenführung noch allein zeichnete, sind nun Bürgerarbeiter mit an der Detailplanung befasst. Fünf bis sechs Varianten hat Gebhard Wolf entwickelt.

Anfang Mai soll der Mais eingesät werden. Fällt nicht genügend Regen, kann Gebhard Wolf die Fläche zur Not auch beregnen lassen. Bis November soll das Labyrinth geöffnet bleiben, wobei Wachstum und Wetter wichtige Faktoren sind.

Weil es sich bei dem Maislabyrinth um eine geförderte Maßnahme handelt (Europäischer Sozialfonds, Altmarkkreis und Agentur für Arbeit), ist der Eintritt kostenlos.

Es soll erneut eine gastronomische Betreuung am Irrgarten-Eingang geben. Dazu stellt der Tourismusverein Arendsee eine Kaffeetonne bereit.

Von Jens Heymann

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