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Notwendige Maßnahmen und Ideen für die Tourismusanlagen Arendsees

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Von: Jens Heymann

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Ein Grillboot aus dem Berliner Raum
Ein Grillboot aus dem Berliner Raum: Eine solche Attraktion für bis zu zehn Personen, die auf dem Wasser essen können, soll auch nach Arendsee kommen. © Alina Novopashina / DPA

Nachdem die Luftkurort-Arendsee-GmbH ihre anstehenden Investitionen bereits offengelegt hat, ist dem nun auch der Fremdenverkehrsbetrieb der Stadt nachgekommen.

Arendsee – Es gibt eine Reihe von Investitionsvorhaben sowohl für dieses als auch für die kommenden Jahre. So sollen endlich die lang und breit diskutierten Caravanstellplätze im Bereich des Strandbads realisiert werden. Ab 2023 wollen die Verantwortlichen außerdem ein weiteres leidiges Thema angehen – die Sanitärversorgung auf dem Campingplatz. Mehrere Container, zum Teil behindertengerecht, sollen demnach in Zukunft die Bedürfnisse der dortigen Urlauber abdecken.

Für das aktuelle Jahr gibt es eine ganze Liste mit geplanten Anschaffungen. Das Spektrum reicht von grundlegender Erste-Hilfe-Ausstattung bis hin zu ganz neuen Sachen, beispielsweise sogenannte Grillboote. Die haben sich die Arendseer woanders angeschaut und als Idee für das heimische Gewässer mitgebracht. Bis zu zehn Personen können in so einem Boot kreisrund sitzen. In der Mitte befindet sich ein Grill – oder bei anderslautenden Wünschen der Platz für alternatives Essen. Das sei sehr beliebt, hieß es nun.

Nachgelegt werden soll außerdem bei Spielgeräten und beim Sonnenschutz. Weil in der jüngeren Vergangenheit am Strand immer mehr Bäume weichen mussten, gibt es nun weniger Schatten. Sonnensegel könnten diesbezüglich Abhilfe schaffen. Ebenso ein Spiel- und Fernsehraum, falls das Wetter nicht passt.

Neben all diesen Schön-zu-haben-Dingen steht auch manche Basisinvestition auf dem Plan für 2022. Viel Geld soll demnach in das Erneuern von Wasser- und Abwasserschächten auf dem Campingplatz fließen.

Aus den Reihen des Arendseer Stadtrats gab es als erste Reaktion positive Signale. Es handele sich um eine gute Mischung von sinnvoller Instandhaltung und Schaffung weiterer Einnahmequellen, hieß es. Es sei nach passenden Investitionen gesucht worden, lautete die Antwort der Stadtverwaltung.

Zum Verständnis: Dem Fremdenverkehrsbetrieb (auch gerne als Eigenbetrieb bezeichnet) gehören Strandbad, Campingplatz, „Queen Arendsee“ und Co. – und die ebenfalls städtische GmbH bewirtschaftet dies alles und hat dafür Pachtverträge abgeschlossen. Eine Regelung, die sei Jahren gilt, jedoch zunehmend kritisch gesehen wird, sowohl in Arendsee selbst als auch von außerhalb.

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