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Norovirus im Filmcamp: Behörde hat Erstfall ermittelt

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Von: Jens Heymann

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Im Fall des Arendseer Jugendfilmcamps an der Lindenstraße liegt mittlerweile ein bestätigter Norovirusfall vor.
Im Fall des Arendseer Jugendfilmcamps an der Lindenstraße liegt mittlerweile ein bestätigter Norovirusfall vor. Weitere Befunde stünden noch aus, so die Behörden. © Feuerwehr Arendsee

Mitarbeiter des Gesundheitsamtes und des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes der Kreisverwaltung in Salzwedel haben mittlerweile einige Ergebnisse bezüglich des Norovirusausbruchs im Arendseer Jugendfilmcamp vorgelegt.

Arendsee / Salzwedel – So sei nach Auskunft aus dem Landratsamt ein Erstfall ermittelt worden, der in der Folge zu weiteren Infektionen im Camp geführt hat. Genauere Details dazu nannte die Behörde jedoch nicht.

Die Nachverfolgung der Infektionskette hatte am Freitag vergangener Woche begonnen. Betroffene in Arendsee wurden befragt sowie Hygiene- und Lebensmittelkontrollen gemacht. Auch Trinkwasserproben wurden demnach entnommen. Die örtlichen Gegebenheiten zur Essensversorgung seien unauffällig gewesen, heißt es in der Stellungnahme. Das Gesundheitsamt überwache die Reinigung und Desinfektion des Jugendfilmcamps und nehme dies auch vor der Wiederaufnahme der Filmaktivitäten ab, so die Auskunft.

Bislang liegt ein laborbestätigter Norovirusfall vor. Weitere Befunde stünden noch aus. Die Kreisverwaltung nennt sechs stationär behandelte Personen, die in die Krankenhäuser Salzwedel, Seehausen und Stendal kamen. Der Rest der insgesamt 22 Betroffenen wurde auf dem Gelände an der Lindenstraße versorgt. Die Arendseer Feuerwehr begleitete den Einsatz am Freitag nach ihrer Alarmierung gegen 11.20 Uhr rund sieben Stunden lang.

In der Hochsommerzeit sind die Kurse meist ausgebucht und das Jugendfilmcamp entsprechend voll belegt. Die Teilnehmer wechseln für gewöhnlich nach einer Woche.

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