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Neuer Nistplatz in Vissum

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Von: Jens Heymann

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Der Höhepunkt des Freitagvormittags in Vissum: Der elf Meter hohe Betonmast wird aufgestellt.
Der Höhepunkt des Freitagvormittags in Vissum: Der elf Meter hohe Betonmast wird aufgestellt. Obendrauf soll schnell wieder der Storch einziehen. © Heymann, Jens

Knappe zwei Stunden hat am Freitagvormittag das Aufstellen eines neuen Masts samt Storchennest in Vissum gedauert. Am Ende der Arbeiten blickte Betreuer Thomas Koberstein zufrieden nach oben. Die neu aufgebaute Nistmöglichkeit für die Vögel soll lange halten.

Vissum – Länger jedenfalls als das alte Zuhause von 1996, das am 6. Februar in Folge eines Sturms abgeknickt war. Angezählt war die Holzkonstruktion vermutlich schon vorher; der Wind gab ihr dann den Rest. Sie sollte sowieso erneuert werden, erfuhr die AZ. Die manchmal recht raue Natur hat die Sache nun beschleunigt.

Über das morsche Holz machen sich Storchenbetreuer Koberstein, Vissums Ortsbürgermeister Uwe Hundt und die anderen Helfer keine Gedanken mehr. Der elf Meter hohe Betonmast sichert den Standort auf der Schulwiese hinter der Kirche – der Grund und Boden gehört der Familie Höhne. Der Storch ist bereits vor einigen Tagen eingetroffen, hieß es vor Ort. Das neue Nest kommt also gerade rechtzeitig. Thomas Koberstein ist zuversichtlich, dass es von diesem Exemplar – oder eben von einem anderen – angenommen wird.

Das Projekt ist eine Zusammenarbeit mehrerer Akteure. Energieversorger Avacon sponserte, der Verein zur Förderung der Bildung Salzwedel baute das Nest, der Naturerbeverein Vissum organisierte, und Mitarbeiter einer Firma nebst weiteren Helfern erledigten den Aufbau.

In einem anderen Arendseer Ortsteil, in Lohne, sind unterdessen die Arbeiten am Schlauchturm fertig geworden. Auch dort wurde ein Nest für den schwarz-weiß Gefiederten aufgebaut.

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