Arendseer Kloster wird vorerst von 17 bis 21 Uhr mit 40 LED Scheinwerfer erleuchtet

Neues Licht für altes Gemäuer

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40 LED-Lampen strahlen den Innenbereich des Arendseer Klosters an. Rica Meise und Johann Albrecht Müller vom Förderverein drückten am Donnerstagabend auf den Knopf. „Mit dieser schönen Beleuchtung werden wir die Attraktivität unseres Klosters für Besucher noch steigern“, betonte Uwe Walter, der Vorsitzende des Vereins. Die Beleuchtung des Klosters ist vorerst per Schaltzeituhr von 17 bis 21 Uhr geplant.

Arendsee. Mit einem einfachen Knopfdruck an der Elektroanlage verzauberten am Donnerstagabend Rica Meise und Johann Albrecht Müller vom Förderverein Kloster Arendsee die Besucher und den Klosterbereich zur Präsentation der Beleuchtung für das Klosterareal.

Denn mit 40 LED- Scheinwerfern wurde der Innenbereich des Klosters erstmals herrlich angestrahlt.

Die Besucher konnten nach der offiziellen Einweihung der Beleuchtungsanlage das historische Areal unter die Lupe nehmen. Auch in den Abendstunden ist das ehemalige Kloster ein Augenschmaus.

„Mit dieser schönen Beleuchtung werden wir die Attraktivität unseres Klosters für die Besucher noch steigern. Da man die Mauern vom See aus besonders gut sieht, wird der Anblick sicherlich auch ein Höhepunkt bei einer abendlichen Seerundfahrt mit der „Queen“ sein“, freute sich Uwe Walter, Vorsitzender des Kloster-Fördervereins zu Beginn der Präsentation. Er hatte in der vergangenen Adventszeit die schön beleuchtete Kirche in Genzien vom Auto aus gesehen und es kam ihm sofort die Idee „das können wir in Arendsee auch“. Wie er weiter informierte, konnte er schnell seine Vorstandsmitglieder für diesen Vorschlag begeistern und so wurde bereits im April mit der Planung begonnen. Unterstützt wurden sie dabei von der Sparkasse Altmark West sowie vom Elektrobüro WSP Genzien. Im Mai erfolgten erste Probebeleuchtungen (wir berichteten).

Rica Meise (l.) und Johann Albrecht Müller schalteten die neue Beleuchtungsanlage im Kloster ein.

„Durch die Theateraufführungen mussten wir mit der Realisierung des Vorhabens warten. Denn wir wollten bei den Abendvorstellungen keine offenen Gräben haben“, berichteten Rica Meise und Uwe Walter weiter. Insgesamt wurden durch eine Arendseer Elektrofirma 40 LED-Scheinwerfer mit einer Leistung von 30 bis 50 Watt an den verschiedensten Stellen im Klosterhof installiert, umso eine optimale Ausleuchtung zu erreichen. Zusätzlich können zu besonderen Anlässen die Klostermauern auch farblich angeleuchtet werden. Durch die Verlegung von drei unabhängigen Kreisläufen ist es jetzt möglich die Kirche, den Klosterinnenhof sowie die Seeseite der Klostergebäudewand separat anzustrahlen. Wie der Vereinsvorstand betont, betragen die Kosten für die Lichtinstallation etwa 5000 Euro und durch den Einsatz, der LED-Technik werden sich die Folgekosten auch für den Verein in realisierbaren Größen halten. Geplant ist vorerst mit einer Schaltzeituhr die Beleuchtung des Klosters von 17 bis 21 Uhr. Die Zeiten können je nach Bedarf dann auch der Jahreszeit oder einem Event angepasst werden.

Die Besucher konnten nach der offiziellen Einweihung der Beleuchtungsanlage das historische Areal unter die Lupe nehmen. Auch in den Abendstunden ist das ehemalige Kloster ein Augenschmaus.

Bei den etwa 50 Besuchern, die der Lichtpräsentation bei einem Glas Glühwein beiwohnten, löste das beleuchtete Klosterareal vielfach Begeisterung aus. „Besonders die Pieta ist im Licht sehr beeindruckend“ betonte eine Besucherin. Etwas umstritten war beim anschließenden Rundgang die Frage, ob man die Klosterkirche auch einmal farbig anstrahlen soll. Viele Gäste sprachen sich dagegen aus. Durch den nun angestrahlten Klosterbereich wurde das Arendseer Pfarrerehepaar Martin und Andrea Goebel während des Rundganges inspiriert, in der Adventszeit im Dachreiter der Klosterkirche einen großen leuchtenden Stern anzubringen.

Von Eckehard Schwarz

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