Heike Meyer aus Ziemendorf möchte frischen Wind in die Einrichtung bringen / Flohmarkt am 6. November

Ein neues Gesicht für die Bibliothek

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Die Neue in der Stadtbibliothek. Heike Meyer (v. l.) im Gespräch mit den Stadträten Uwe Hundt und Petra Hennigs. Die in letzter Zeit stiefmütterlich behandelte Bibo soll wieder aufleben.

gü Arendsee. Ab Januar soll die Stadtbibliothek in Arendsee montags und dienstags von 9 bis 12 und 13 bis 18 Uhr geöffnet haben. Zusätzlich freitags von 14 bis 15. 30 Uhr.

Während Montag und Dienstag Heike Meyer die Betreuung der Leser übernimmt, übernimmt das am Freitag eine „Unterstützerin der Bibliotheksarbeit. “.

Heike Meyer ist die Neue im Rathaus und in der Bibliothek. 30 Jahre arbeitete sie in der Stadtverwaltung Salzwedel, machte dann drei Monate Vertretung im Einwohnermeldeamt der Seestadt und wechselte anschließend ganz nach Arendsee. Sie sei selbst keine Bibliothekarin, aber wolle aus der Einrichtung mit Hilfe vieler Freiwilliger eine moderne Einrichtung machen. 20 Stunden in der Woche wird sie im Bauamt arbeiten.

„Wie werden erst einmal die Bestände in den Computer übernehmen“, sagte sie. Und dann freute sich die Ziemendorferin über den zusätzlichen Raum – einst nutzte ihn der Fremdenverkehrsverein. Dort wolle Heike Meyer Runden organisieren. „Wir wollen aus der Lesergruppe 70+ eine Gemeinschaft werden lassen, von Jugendlichen bis zu älteren Bürgern“, sagte sie. Und bekam Beifall von den Männern und Frauen des Sozialausschusses am Mittwochabend.

Natürlich soll es auch eine Online-Ausleihe geben, aber das sei noch Zukunftsmusik. „Das wird aber mit einem Mitgliedsbeitrag von drei Euro im Jahr nicht mehr zu haben sein“, so die neue Chefin der Bücher. Und neben dem eigentlichen Geschäft, der Ausleihe der Medien, will sich Heike Meyer dafür stark machen, dass es auch Buchlesungen, kleine Theater sowie Häkel- und Stricknachmittage geben könnte. „Um das alles zu organisieren, brauche ich viele Helfer“, sagte sie in die Runde. Und schon am Sonntag, 6. November, wird es eine erste Aktion geben. Ein Bücherflomarkt im „Haus des Gastes“. Dazu Kaffee und Kuchen von 15 bis 18 Uhr. „Ich brauche viele helfende Hände“, sagt die Organisatorin. Und die Einnahmen des Tages aus dem Verkauf auch älterer, nicht registrierter Bücher, fließen ausnahmslos in die Anschaffung neuer Medien. „Wir wollen uns moderner aufstellen“, umriss Heike Meyer das Ziel.

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