Einheitliches Handeln gerne gesehen

Neues Gerätehaus Fleetmark: Arendsee soll schnell die Hausaufgaben erledigen

Vertreter von Feuerwehr, Verwaltung und Politik im Fleetmarker Gerätehaus
+
Das Fleetmarker Gerätehaus am Lindenplatz soll durch einen Neubau gegenüber der Grundschule ersetzt werden. Am Dienstagabend gab es vor Ort eine Gesprächsrunde, um die erhoffte Landesförderung abzuklopfen.
  • Jens Heymann
    vonJens Heymann
    schließen

Der Stadtrat, die Verwaltung und die Feuerwehr müssen hinter einem neuen Gerätehaus in Fleetmark stehen. Dieses nannte Carsten Borchert, CDU-Landtagsabgeordneter, als Voraussetzung für einen erfolgreichen Förderantrag beim Land in Magdeburg. Der Wunsch müsse eine Einheit ergeben, spitzte es Borchert zu.

Fleetmark – Vertreter jener drei Protagonisten waren am Dienstagabend im Fleetmarker Gerätehaus zu einer Lagebesprechung zusammengekommen. Der Stützpunkt am Lindenplatz erfülle die Ansprüche an ein modernes Einsatzgebäude nicht mehr, wird schon seit Jahren die Idee eines neuen Standortes in den Köpfen der Verantwortlichen entwickelt. Nun sei der ideale Ort gegenüber der Grundschule gefunden worden, demonstrierte Arendsees Bürgermeister Norman Klebe die geforderte Einigkeit.

Und so wurden in der Runde Erwartungen an den jeweils anderen ausgetauscht. Borchert legte Klebe einen Stoß Papiere auf den Tisch. Der Vorantrag auf Fördermittel müsse kurzfristig ans Land gestellt werden, noch vor der Sommerpause, forderte der CDU-Politiker ein schnelles Abarbeiten der Hausaufgaben seitens der Einheitsgemeinde. Umgekehrt erwarten die Arendseer vom Christdemokraten aus Jübar, das Gerätehaus-Projekt in die richtigen Bahnen zu lenken. Sprich: die Einhundert-Prozent-Förderung, die sich die Einheitsgemeinde so herbeisehnt, für die Region sicherzustellen.

Am bisherigen Standort sehen Feuerwehr und Gemeinde keine Entwicklungsmöglichkeiten mehr. Die Fahrzeuge stehen hintereinander, die Räumlichkeiten sind nicht abgetrennt. Mit der in einigen Jahren voll ausgebauten Bahnstrecke Stendal-Uelzen vor der Tür, spricht Arendsees Stadtwehrleiter Hans-Joachim Hinze von einem „gesteigerten Gefahrenpotenzial“.

Ein zweiter Aspekt ist die Konzentration der Einsatzkräfte in der Region. Freiwilligkeit sei ein weiterer Faktor, der in Magdeburg zähle, erläuterte Carsten Borchert, wie in Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt Entscheidungen gefällt werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare