Marode Fahrbahn bleibt / Platz vor der Kegelhalle wird 2014 saniert

Neuer Kindergarten mit alter Straße

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Viel höher wird der Kindergarten nicht. Gestern Vormittag wurden die letzten Grundlagen für die Betondecken gelegt. Der Neubau soll ebenerdig bleiben, da er auch für Kinder mit körperlichen Einschränkungen nutzbar sein soll.

Arendsee. „Wir liegen gut im Plan, als nächstes kommen die Betondecken auf die Mauern“, informierte Bauamtsleiter Gert Reckling gestern über den aktuellen Stand der Arbeiten an der neuen Kindertagesstätte, die für 2,7 Millionen Euro entsteht.

Damit ist dieses Bauvorhaben nicht nur in diesem Jahr sondern auch 2014 das größte Projekt in der Einheitsgemeinde. Im August sollen die Kinder der Einrichtungen „Zur Mühle“, „Zur Linde“ und „Zum Fliegenpilz“ einziehen. „Die Einrichtung wird ein echter Hingucker“, ist sich der Bauamtsleiter sicher. Aber nicht alle Straßen ringsrum können mithalten. In der Schulstraße sind viele Löcher, die Gehwegplatten aus DDR-Zeiten bröseln. Dieser Bereich dient als Zufahrt für die neue Kita sowie die Sekundarschule. „Im nächsten Jahr wird es wohl noch keine Sanierung geben“, glaubt Gert Reckling aus finanziellen Gründen nicht an eine schnelle Lösung.

Und eine weitere Straße bereitet ihm besondere Sorgen. Der Dessauer Worth soll als Zufahrtsweg für die neue Fahrzeughalle hinter dem Feuerwehrgerätehaus dienen (AZ berichtete). Ob der Hausbau bereits 2014 beginnt, bleibt offen, genauso wie die nötige Fahrbahnsanierung.

Fest steht hingegen, dass der Bereich an der Kegelhalle auf Vordermann gebracht wird. „Sobald es das Wetter im nächsten Jahr zulässt, wird dort gearbeitet. Ich rechne mit März oder April“, blickt Arendsees Vize-Bürgermeister auf die nächsten Monate. Während einer Begehung mit Kommunalpolitikern im Sommer fiel insbesondere der nicht befestigte Gehweg zwischen Bahnhofstraße und NP-Markt auf. Dies ist aber nur ein Punkt in den Gestaltungsplänen. Der Bereich vor der Kegelhalle, in der die Mannschaft des SV Binde Spiele der zweiten Bundesliga bestreitet, soll neu bepflanzt werden. Außerdem gilt es den Bereich an der Telefonzelle, der verwahrlost wirkt, auf Vordermann zu bringen. Rund 50 000 Euro werden nötig sein. Anders als ursprünglich vorgesehen, wird nicht die Verwaltung sondern ein externes Büro die Planung übernehmen.

Von Christian Ziems

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