Arendsee will für den Nachwuchs investieren / Dörfer profitieren

Neue Kindertagesstätte und mehr Spielgeräte

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Neue Türen und Fenster sind drin, der Flachbau kann aber noch nicht bezogen werden. Eigentlich sollte die Kita jetzt zum Jahreswechsel in das Domizil ziehen, doch die Arbeiten verzögerten sich. Das Frühjahr wird als neuer Termin anvisiert.

Arendsee. 15.000 Euro stehen für neue Ausstattungen in den Arendseer Kindereinrichtungen 2018 bereit. Um größere Wünsche erfüllen zu können, sind drei Einrichtungen dran, im nächsten Jahr die anderen drei.

Diese Konzentration und der damit verbundene Wechsel habe sich bewährt, wie es beim jüngsten Sozialausschuss hieß.

Während in der Kita Binde noch nicht klar ist, was angeschafft wird, steht das Ziel für den Hort Arendsee fest. Für das „Storchennest“ werden große Sonnenschirme benötigt. In Fleetmark gibt es eine besondere Situation. Die Kita soll bekanntlich im Frühjahr in den sanierten Flachbau an der Grundschule umziehen. Dort entsteht dann auch ein neuer Spielplatz. Denn die alten Geräte sind in die Jahre gekommen und haben keine lange Zukunft mehr. Künftig wird insgesamt mehr auf Metall als Holz gesetzt. Letztere Spielgeräte verrotten schneller und werden so zur Gefahr.

Auch wenn die übrigen drei Kindertagesstätten für 2018 nicht auf dem Investitionsplan stehen, gibt es dort trotzdem Attraktionen für den Nachwuchs. 2017 dauerte es lange bis zu einem genehmigten Haushalt, zudem zieht sich das Anliefern von Spielgeräten hin. Darum kommen 2017 geplant Neuheiten erst im Frühjahr 2018 auf die Grundstücke. In Kleinau entsteht ein Seilparcours und in Mechau eine Kletterkombination. Für die Arendseer Kita konnte der Wunsch einer Sinnesecke bereits erfüllt werden. Darüber hinaus wird die Fleetmarker Grundschule eine Kletterkombination bekommen. Das Gerät mit Fallschutz soll ebenfalls ab Frühjahr 2018 für Spielspaß sorgen.

Die Bildungsstätte spielt in den künftigen Investitionsplänen der Einheitsgemeinde eine große Rolle. Sie ist anders als die Grundschule Arendsee nach der Wende noch nicht grundsaniert worden. Die Stadt hofft nun auf ein Förderprogramm des Bundes. Dann könnten bis zu einer Million Euro auf einen Schlag fließen (AZ berichtete). Den nötigen Eigenanteil von rund 95 000 Euro kann die Einheitsgemeinde aufbringen und hält ihn bis zu einer Förderentscheidung in Reserve.

Von Christian Ziems

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