Verwaltung favorisiert Feldstraße und sieht Probleme im Dessauer Worth

Neubaugebiet in Arendsee: Wo soll die Zufahrt hin?

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Über die Straße Dessauer Worth und durch die Stichstraße, die dazugehört, könnte das neue Wohngebiet zwischen Feldstraße und Dessauer Worth erschlossen und erreicht werden. Doch es mehren sich Stimmen dagegen.

Arendsee. Dass die Wohnungsbaugenossenschaft Seehausen altengerechte Wohnungen zwischen Feldstraße und Dessauer Worth plant, ist der Verwaltung nicht neu.

Ihr liegen Informationen des Unternehmens aus Seehausen vor – nichts Offizielles, wie Bauamtsleiterin Monika Günther gestern auf Nachfrage erklärte.

Nur, dass es altengerechte Wohnungen werden sollen. Das Problem: die Zufahrt zu dem Areal. Der Bauausschuss hatte sich bereits mit der Problematik befasst. Auch deshalb, weil sich Anwohner der Straße Dessauer Worth Sorgen darum machen. Diese Sorgen werden auch in der Verwaltung geteilt, hieß es. Denn der Weg über die marode Straße Dessauer Worth zwischen den Häusern entlang zum neuen Wohngebiet sei auch deshalb problematisch, weil die Zufahrt zum Areal nicht ausgebaut wird – und sie so eng ist, dass die Versorgung per Lkw und auch Einsätze der Feuerwehr, nicht ohne Probleme möglich wären.

„Sollte es eine offizielle Bauvoranfrage geben und werden wir zu einer Stellungnahme gebeten, werden wir die Sache erläutern und eine Zufahrt zum neuen Gelände über die Feldstraße favorisieren“, so die Bauamtsleiterin. Man wolle die Empfehlung geben und darauf hinweisen, dass die rund 100 Meter lange Stichstraße von der Straße Dessauer Worth in Richtung Neubaugebiet auf weite Sicht nicht ausgebaut werde. Außerdem wurde in dem Zusammenhang deutlich gemacht, dass die Huckelpiste Dessauer Worth auf absehbare Zeit eine Huckelpiste bleiben wird. Die direkten Anwohner, so betonte es auch Anlieger Hagen Weiß während der Einwohnerfragestunde, hätten sicherlich ein Problem damit, würde der gesamte Verkehr für die Wohnsiedlung über eben diese Straße geführt.

Das Vorhaben des Seehäuser Unternehmens wird begrüßt, hieß es. Doch alles andere als die Zufahrt über die Feldstraße wäre eine Fehlentscheidung. So weit wollte sich die Verwaltung aber nicht aus dem Fenster lehnen.

Von Harry Güssefeld

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