Einheitsgemeinde verschafft sich finanzielles Polster / Fördermittel nicht in Sicht

Neubau Gerätehaus: 2016 im Blick

Die Ehrenamtlichen haben seit Jahren mit den schwierigen Verhältnissen zu kämpfen und versuchen sich die Arbeit mit kleineren Umbauten zu erleichtern. Ein Neubau ist für 2016 geplant. Foto: Archiv/cz

Arendsee. Zu wenig Platz – das ist einer der Hauptkritikpunkte der Feuerwehrunfallkasse am Arendseer Gerätehaus. Einen Anbau lässt die Grundstückgröße nicht zu, darum wird seit Jahren über einen Neubau diskutiert.

Beim Finanzausschuss wurde vorgestellt, wie dieser Traum Wirklichkeit werden könnte. So soll ein Teil der Pauschale, die das Land alljährlich für Investitionen nach Arendsee überweist, angespart werden. In diesem Jahr sind es 260 000 Euro. 2016 sollen rund 980 000 Euro zur Verfügung stehen – der Neubau wäre auch ohne Fördermittel möglich. Auf diesen Chance der Finanzierung hatte Arendsee immer wieder gehofft, bekam aber Absagen aus Magdeburg.

Um die ehrenamtlichen Einsatzkräfte die Zustände nicht mehr unendlich lange zumuten zu müssen, wird nun gehandelt. Wobei Stadtrat Thomas Schlicke allerdings anmerkte, dass er grundsätzlich nichts dagegen habe, es allerdings auch andere Möglichkeiten für die Verwendung des Ersparten geben könnte. Dazu zählt der Kauf der Strandgaststätte. Wie Stadtrat Jörg Martin allerdings zu bedenken gab, werden die Ehrenamtlichen seit Jahren immer wieder vertröstet. Bürgermeister Norman Klebe unterstrich, dass die Feuerwehr eine Pflichtaufgabe sei und gehandelt werden müsse. Zumal es für die leerstehende Strandgaststätte private Kaufinteressenten geben soll.

Kämmerin Sigrid Lüdecke hält das Sparmodell zur Finanzierung des Gebäudes bis 2016 für machbar. Allerdings wird dann in den Ortsteilen weniger investiert. Über einen möglichen Standort wurde am Montag nicht gesprochen. Bisher standen der Parkplatz neben dem alten Penny-Markt sowie die Wiese an der Salzwedeler Straße zur Diskussion.

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