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Naturerbeverein Vissum stellt erweitertes Personal vor

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Martin Fischer (v.l.), Vereinschef Ulf Müller, Lydia Müller, Nico Grass und Ortsbürgermeister Uwe Hundt besprechen die nächsten Aufgaben im Naturschutz.
Martin Fischer (v.l.), Vereinschef Ulf Müller, Lydia Müller, Nico Grass und Ortsbürgermeister Uwe Hundt besprechen die nächsten Aufgaben im Naturschutz. © Freier Mitarbeiter

„Wir sind froh darüber, mit Lydia Müller und Nico Grass zwei neue Freiwillige im Ökologischen Jahr (FÖJ) sowie mit Martin Fischer einen Mitarbeiter im Bundesfreiwilligendienst heute hier bei unserem Vereinstreff vorstellen zu können“, freute sich Ulf Müller, der Vorsitzende des Naturerbevereins Vissum, am Freitag beim monatlichen Treff auf dem Naturlehrpfad bei Kassuhn.

Kassuhn – Wie er weiter berichtete, haben Lydia Müller und Nico Grass ihr Abitur in Klötze abgelegt und wollen nun Erfahrungen bei Arbeiten in der Natur sammeln. Dies will auch Martin Fischer; er ist gelernter Archäologe.

Die FÖJler sind seit März und Martin Fischer seit dem 1. April bis Ende August in Sachen Naturschutz im Vissumer Verein tätig. So haben sie bereits die Streuobstwiese in Vissum freigeschnitten wie auch die beim Arbeitseinsatz am 12. März gepflanzten Bäume und Sträucher gegossen und gepflegt. Weitere Aufgaben sieht der Vorstand des Naturerbevereins für die drei Mitarbeiter in der Totholzbeseitigung, dem Setzen von Steinhaufen für Reptilien und in der Kontrolle sowie der Betreuung der Nistkästen- und Wildkameras des Vereins.

Der Vorstand wünscht sich neben einer guten Zusammenarbeit und Absprache untereinander auch Mithilfe in der Digitalisierung des Vereins sowie bei der Zusammenarbeit mit Kindern aus verschiedenen Schulen. „Die Freiwilligen sollen hier bei uns nicht nur in der Natur arbeiten, sondern auch für sich viele neue Erfahrungen und Eindrücke mitnehmen“, betonte Ulf Müller zum Abschluss der Vorstellung.

Derzeit sind die Vereinsmitglieder dabei, Nistkästenkameras in den vereinseigenen Trafohäusern sowie im stillgelegten Melkstand in Ritzleben anzubringen. Die Beringung der jungen Vögel wird ebenfalls vorbereitet. Weitere Aktionen betreffen den „Lebenden Friedhof“ in Ritzleben, eine Wanderung entlang des Flötgrabens sowie die Vereinsfahrt nach Prebelow bei Rheinsberg.

Ein anderer Schwerpunkt ist die kommende Mitgliederversammlung am 14. Mai, bei der einige Satzungsänderungen auf der Tagesordnung stehen. „Wir haben einen vollen Kalender und viel zu tun“, berichtete der Vorstand seinen anwesenden Mitgliedern zum Abschluss.

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