Speisegaststätte „Bei Banni“ wird wiederbelebt

Der Name bleibt

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Horst Winter mit Enkelin Anni, Tochter Doreen und Ehefrau Christina vor der Gaststätte „Bei Banni“ in Zießau. Die weithin bekannte gastronomische Einrichtung wird neu eröffnet.

Zießau. Die Speisegaststätte „Bei Banni“ wird ab dem 29. Juli wiederbelebt. Dafür sorgt Horst Winter aus Salzwedel mit seiner Ehefrau Christina. Gestern waren sie dabei, alles für die Wiedereröffnung vorzubereiten.

„Es bleibt eine Gaststätte mit gutbürgerlicher Küche, so, wie sie die Kunden seit der Wende gekannt haben“, sagt der neue Wirt, der die Räumlichkeiten vom ehemaligen „Banni“, Dietrich Bannehr, gepachtet hat. Auf der Speisekarte steht natürlich auch die Maräne. „Sie wird direkt aus dem See auf den Tellern der Gäste landen“, so Horst Winter. Täglich frisch vom Fischer – das wird garantiert. Was isst eigentlich der Koch selbst am liebsten?, wollte die Altmark-Zeitung wissen. Die Antwort kam prompt: „ Roulade mit Rotkohl und Klößen“. Auch wenn das auf Thüringen schließen lässt – der Neue bei „Banni“ wurde einst in Gardelegen geboren, ist also ein echter Altmärker. Der gelernte Koch hat schon in einigen Häusern der Altmark gearbeitet – in der Saison, aber auch fest angestellt. „Nur einen Stern hab‘ ich noch nicht“, scherzte der Neue. Er freut sich auf die Herausforderung, hat doch das Haus in den vergangenen zwei Jahrzehnten unzählige Gäste und hunderte Familienfeiern erlebt.

Im Sommer wird es nur mittwochs einen Ruhetag geben. Auch das ist übernommen worden. Damit sich der Kunde nicht neu orientieren muss.

Von Harry Güssefeld

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