Heinrich Rehr ist wieder Chef der Schützen

Nächste Aufgaben sind Sanierung des Schießstandes und die Gewinnung neuer Mitglieder

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Monika Rehr (l.) und Gudrun Ullrich (mit Blumen) übergaben am Freitagabend ihre Ämter an die neue Mannschaft. Detlef Schramm (v.l.), Heinrich Rehr, Marcus Ploewka, Dr. Thomas Nothnagel, Corinna Ullrich und Wolfgang Schmidt wurden gewählt oder in ihren Ämtern bestätigt.

Es waren vor rund fünf Jahren die Frauen, die den Fortbestand der Schützengesellschaft zu Arendsee 1817 garantierten. Denn die Männer waren müde, der Verein drohte damals zu zerfallen.

Arendsee – Doch dann waren Monika Rehr und Gudrun Ullrich zur Stelle, die das Ruder übernahmen und die Schützengesellschaft durch teilweise unruhige, aber dennoch erfolgreiche Zeiten führten. Dafür dankte der Verein am Freitagabend den beiden Schützinnen. Es gab für sie Blumen und Beifall. Das, was sie getan haben, das werde man ihnen nicht vergessen, hieß es.

Nun stand am Freitagabend die Neuwahl des Vorstandes an. Heinrich Rehr, der dem Verein schon oft vorstand, ist nun wieder Chef. Er wurde in der Versammlung einstimmig gewählt. Im Gegensatz zu seinem Stellvertreter Detlef Schramm, der sich in einer Kampfabstimmung gegen Marcus Ploewka durchsetzen musste. 14 Stimmen für Schramm, 12 für Ploewka. Enger ging es nicht. „Das zeigt aber, dass beide gleichermaßen großen Rückhalt in der Schützengesellschaft haben“, betonte die scheidende Vorsitzende Monika Rehr.

Marcus Ploewka wurde schließlich Schießwart. Als Schriftführerin bleibt weiter Corinna Ullrich im Amt, Kassenprüfer sind weiterhin Wolfgang Schmidt und Matthias Goyer. Für den verstorbenen Kassenwart Michael Meyer musste ein neuer in den Ring: Die Versammlung einigte sich auf Dr. Thomas Nothnagel. Somit war der neue Vorstand komplett.

Die nächsten Aufgaben: Wiederbeleben des Vereinslebens, weitere Sanierung des Schießstandes und Mitgliedergewinnung. Die Männer und Frauen waren am Freitagabend der Ansicht, dass der Verein gut aufgestellt ist. Die Schützengesellschaft Arendsee habe ihren Platz in der Stadt.

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