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Nach Heizungsdefekt im Mechauer „Kleinen Fuchs“ Forderung nach besserer Koordinierung

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Von: Jens Heymann

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Die Mechauer Kita hatte einen Heizungsdefekt und musste für zwei Tage geschlossen bleiben.
Die Mechauer Kita hatte einen Heizungsdefekt und musste für zwei Tage geschlossen bleiben. © Freier Mitarbeiter

Ein Heizungsdefekt in der Mechauer Kindertagesstätte „Kleiner Fuchs“ hat zu scharfen Worten während der jüngsten Arendseer Stadtratssitzung geführt.

Arendsee / Mechau – Weil die Kita kurzfristig am Montag und Dienstag geschlossen bleiben musste, habe dies Eltern vor Probleme gestellt, berichtete Schrampes Stadtratsmitglied Philipp Fölsch (Arendsee-Land / Freie Liste). Er forderte von der Stadtverwaltung in solchen Fällen ein Notfallkonzept sowie einen Hinweis an die Betroffenen, wohin sie ihre Kinder alternativ bringen können.

Hauptamtsleiter Michael Niederhausen begründete die Vorgehensweise damit, dass noch am Wochenende versucht worden war, die Heizung zu reparieren. Erst am Sonntagmittag fiel die Entscheidung, die Einrichtung für zwei Tage zu schließen, da sie bereits zu stark ausgekühlt und somit für Kinder nicht mehr sicher war. Er appellierte an betroffene Eltern, dann früh am Morgen im Rathaus anzurufen; eine Lösung werde gefunden.

Im Zuge dieser Thematik kam noch einmal die Bombenentschärfung im Herbst in Arendsee zur Sprache. Stadträtin Christel Tiemann (CDU / SPD) wünschte sich einen Ort in der Kernstadt, wo Kinder in solchen Notfällen betreut werden könnten. Sven Schottenhamel (Arendsee-Land / Freie Liste) merkte an, dass nicht immer Großeltern bereitstünden.

Arendsees Bürgermeister Norman Klebe verwies auf die besonderen Umstände während der Bombenentschärfung. Städtische Ausweichmöglichkeiten wie die Schulturnhalle hätten ebenfalls im Evakuierungsradius gelegen, so der Stadtchef.

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