Manfred Mollenhauer übergibt Uhrmacherwerkstatt an Otto Mewes in Kleinau

Museum wächst weiter

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Manfred Mollenhauer (Mitte) erklärt den Museumsfreunden um Leiter Otto Mewes (r.) Stücke aus seiner Uhrmacherwerkstatt. Diese beinhaltet sowohl historische Werkzeuge um 1900 als auch modernere Gerätschaften. 

Arendsee / Kleinau. „Ich freue mich immer wieder, dass es Menschen gibt, die mir etwas aus ihrem Privatbesitz für mein Museum bringen, sodass wir es dann in unsere Ausstellung einfügen können“, freute sich Otto Mewes, Leiter des Kleinauer Heimatmuseums, über die Schenkung von Manfred Mollenhauer.

Der Arendseer hatte, angeregt durch die Schenkung einer Apothekeneinrichtung an das Museum, mit Otto Mewes Kontakt aufgenommen und dem Museum seine Uhrmacherwerkstatt übergeben.

„Ich bin glücklich darüber, dass meine recht umfangreiche Werkstatt hier einen so schönen und repräsentativen Platz gefunden hat“, freute sich Manfred Mollenhauer beim Besuch des Museums am Wochenende gemeinsam mit seiner Schwester Marta Schmidt. Wie er weiter berichtete, stammen die ältesten Teile wie zum Beispiel eine Triebnietmaschine noch aus den Jahren um 1900. Doch auch zahlreiche moderne Uhrmacherwerkzeuge bis hin zu Reguliergeräten für Quarzuhren sind nun in Kleinau zu sehen.

Manfred Mollenhauer erlernte den Uhrmacherberuf 1979 und legte 1985 seine Meisterprüfung ab. Zwischen 1989 und 2000 hatte er in der Seestadt einen eigenen Uhrenladen mit Werkstatt, den er jedoch krankheitsbedingt nicht mehr weiterführen konnte.

Otto Mewes hat den neuen Ausstellungsbereich gemeinsam mit Christian Streiter aus Kläden bestreitet. Am Wochenende hatte der Museumsleiter alle Mitwirkenden der neuen Ausstellung zu Kaffee und Kuchen als Dankeschön in das Museum eingeladen. Das Museum kann nach vorheriger Anmeldung bei Otto Mewes besucht werden.

Von Eckehard Schwarz

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