Tag der offenen Tür im Rahmen des Herbstmarktes

Mitten im Fest steht die Feuerwehr

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Ein Blick von oben, von der Drehleiter der Seehäuser Wehr: Die Arendseer Wehr hatte sogar die Hüpfburg aufgebaut, die im Besitz der Luftkurort-Arendsee-GmbH ist. 

Arendsee. Eine gute Tradition: Die Wehr in Arendsee organisiert zum Herbstmarkt einen Tag der offenen Tür. „Da haben wir alle etwas davon, der Markt hat eine zusätzliche Attraktion und wir haben so auch noch mehr Besucher“, sagte Stadtwehrleiter Hans-Joachim Hinze.

Er freute sich mit Ortswehrleiter Robert Katke darüber, dass Kameraden der befreundeten Seehausen Wehr um Stadtwehrleiter Enrico Schmidt wieder mit ihrer Drehleiter mit Korb angereist waren, mit der sie Personen aus einer Höhe von zwölf Metern retten können. „So können die Arendseer sehen, wie die Drehleiter aussieht, die wir im Jahr 2020 erhalten sollen“, so Hinze und Katke. Auch die Arendseer konnte besichtigt und auch angefasst werden.

Großer Ansturm herrschte an der Gulaschkanone. Die Erbsensuppe „Made in Arendsee“ hat sich einen Namen gemacht.

Die Wehren der Region brauchen dringend Nachwuchs. Um so erfreulicher ist es, wenn die Jungen und Mädchen, die in den Kinder- und Jugendwehren Dienst tun, das auch mit Lust und Freude betreiben.  In Arendsee zeigten sie es.

Der Nachmittag stand ganz im Zeichen der Jugendwehr. Jugendwart Kevin Lahmann hatte mit zehn Kindern und Jugendlichen eine Übung vorbereitet. So zeigten sie gekonnt einen Löschangriff, von der Brandaufnahme bis hin zur Brandbekämpfung, die von Kilian Seifert, Paul Ahlemann und Christian Seidel an der Spritze durchgeführt wurde. Robert Katke gab dazu die fachkundigen Erläuterungen.

Interessierte Jugendliche können alle 14 Tage freitags um 16.30 Uhr zu den Übungsnachmittagen der Jugendwehr zum Gerätehaus Arendsee kommen, hieß es. Die Wehr Arendsee sucht dringend Nachwuchs, ein Problem, das mittlerweile fast alle Ortsteile der Stadt betrifft.

Von Eckehard Schwarz

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