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Ministerpräsident Haseloff war am Montag im „Deutschen Haus“ in Arendsee

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Von: Jens Heymann

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Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (v.l.) mit Inhaber Burghard Bannier und einigen Angestellten in der Küche des „Deutschen Hauses“ in Arendsee.
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (v.l.) ließ sich von Burghard Bannier die Küche des „Deutschen Hauses“ zeigen sowie einige Angestellte vorstellen. Der Landesvater hatte einen Abstecher nach Arendsee gemacht. © Heymann

Das „Deutsche Haus“ in Arendsee ist eine der offiziellen Besuchsstationen von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) am Montag gewesen. Er sprach mit Inhaber Burghard Bannier und dessen Sohn Sascha über verschiedene Aspekte der Corona-Pandemie im Gastgewerbe. Zusammen mit Bürgermeister Norman Klebe und den anderen Gästen wurden zudem einige weitere Themen der Region angerissen.

Arendsee – Die beiden Banniers berichteten von der „ersten Schockstarre“ nach Ausbruch des Virus. Aber sie hätten dann den Fokus auf die Dinge gelegt, die ohnehin bereits seit einer Weile anstanden. „Wir haben uns fit gemacht und keinen Bereich ausgelassen“, erklärte der Seniorchef dem Ministerpräsidenten. Um dafür fähig gewesen zu sein, habe das „Deutsche Haus“ auch zuvor sparsam gewirtschaftet. Auch bei den Corona-Hilfen hätte es keinen Grund zum Klagen gegeben. Nun müssten aber klare Wege aus der Pandemie heraus gefunden werden, gaben sie Haseloff mit.

Der Landesvater selbst blickte auf das voraussichtliche Ende der meisten Corona-Beschränkungen ab Mitte / Ende März voraus. Wenn nun mit Augenmaß gehandelt werde, „dann sind wir durch“, meinte Haseloff. Er verteidigte die Impfungen, ohne die es das Zehnfache an schweren Verläufen und Toten gegeben hätte. Und er sagte außerdem, dass es gut gewesen sei, nicht alle 14 Tage an der Eindämmungsverordnung des Landes herumzudoktern.

Am gemeinsamen Tisch im „Deutschen Haus“ spielten weitere Themen eine Rolle. Etwa der Arendsee selbst, dessen Sanierung und die kürzlichen Funde auf dem Grund. Die Altmark verkaufe sich bei der Vermarktung unter Wert, merkte CDU-Landespolitiker Carsten Borchert an. Da wären noch mehr Reserven herausholbar.

Bürgermeister Klebe erinnerte den Ministerpräsidenten an die Versuche der Stadt, etwas vom Vermögen der Parteien und Massenorganisationen der ehemaligen DDR (sogenannte PMO-Mittel) abzubekommen. Er erläuterte, wie für das Strandbad an einem neuen Konzept gefeilt werde.

Gastgeber Burghard Bannier erklärte gegen Ende der Runde: „Für mich ist von Bedeutung, dass beide altmärkischen Landkreise dicht zusammenarbeiten.“ Das sollte noch besser werden.

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