Marode Konstruktion am Schramper Eck: Stadt arbeitet an Lösung

Mehrere Interessenten für die Steganlage

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Der Steg ist nicht mehr vollständig. Während das Hauptteil noch begehbar ist, aber ungepflegt wirkt, wurden die Seitenteile Stück für Stück abgebaut. Die Stadt hat bis Mai 2016 Zeit, den ursprünglichen Zustand wieder herzustellen.

Schrampe. Bis zum Mai 2016 muss die Steganlage am „Schramper Eck“ wieder vollständig hergerichtet und nutzbar sein. Dies fordert die Investitionsbank von der Einheitsgemeinde (AZ berichtete).

„Wir arbeiten fieberhaft an einer Lösung“, informierte Bürgermeister Gert Reckling über den aktuellen Stand.

Hintergrund: Die Anlage wurde mit Hauptsteg und Seitenteilen errichtet. Inzwischen ist der Kopfbereich leck geschlagen und wurde am Ufer befestigt. Zudem fehlen die Seitenteile. Diese wurden durch den Wind immer wieder gelöst. Zudem gab es keine Interessenten mehr, die daran ihre Boote befestigen und dafür Geld bezahlen. Die Seitenteile wurden auf einem Privatgrundstück gelagert.

Da für die Anlage genauso wie für die fast gleiche Konstruktion in Zießau Fördermittel flossen, hat die Investitionsbank ein Auge drauf.

Gebaut wurde der Steg einst von der Gemeinde Schrampe. Diese ist seit der Gebietsreform Bestandteil der Einheitsgemeinde Arendsee. Diese muss sich nun kümmern. „Es gibt mehrere Interessenten“, konnte Gert Reckling bereits mögliche Nutzer ausfindig machen. Da sich das „Schramper Eck“ als ungünstige Stelle erwiesen hat, wird ein Standortwechsel ins Auge gefasst. Wichtig ist allerdings, dass die Konstruktion auch weiterhin jederzeit für die Öffentlichkeit zugänglich bleibt. „Dem hat die Investitionsbank zugestimmt“, machte Gert Reckling deutlich. Wo genau die Anlage befestigt wird, ist noch unklar, auch Reparaturen sind nötig. Einige Bretter wirken morsch, die Steganlage macht einen ungepflegten Eindruck.

Von Christian Ziems

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