Katrin Kunert nur in fünf der 21 Wahllokale vorn / Jörg Hellmuth dominierte das Geschehen

Mechau rot, Vissum schwarz

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Die Plakatallee entlang der B 190 in der Ortslage Kläden: Die Messen sind gesungen, die Wahl 2013 ist Geschichte.

Arendsee. Bei der Bundestagswahl bekam Katrin Kunert am Sonntag in Mechau 43 Prozent aller Erststimmen – ihr bestes Ergebnis aller 21 Wahllokale in der Einheitsgemeinde Arendsee.

Am wenigsten Stimmenprozente bekam die Bundestagsabgeordnete, die zum dritten Mal in Folge in den Bundestag einzieht, in Lohne – dort gaben nur 20 Prozent der linken Politikerin ihre Stimme.

Der altmärkische Wahlgewinner Jörg Hellmuth (CDU) konnte in fast allen Wahllokalen als Sieger hervorgehen. Die meisten Wählerinnen und Wähler entschieden sich in Vissum für den einstigen Stendaler Landrat – 53,6 Prozent gaben ihm ihre Stimmen. Nur 31,1 Prozent gab es dagegen für ihn in Mechau. Bemerkenswert ist auch, dass die Mechauer in beiden Fällen, bei Katrin Kunert und Jörg Hellmuth zwar ihre Erststimmen einem der beiden Kandidaten gaben, bei der Zweitstimme aber „fremdgingen“. So stehen bei Kunert 43 Prozent bei der Erst-, aber nur 37,8 Prozent bei der Zweitstimme zu Buche, bei Hellmuth waren es 31,1 Prozent Erst- und 29,6 Prozent Zweitstimmen

Der deutschlandweite Trend des FDP-Debakels ist auch an den Wahlergebnissen in Arendsee abzulesen. In Genzien und Höwisch gab es keine Stimme für die Liberalen, die meisten bekamen die Freien Demokraten in Kerkau (4,1 Prozent) und im Arendseer Haus des Gastes mit 4,0 Prozent.

Die SPD konnte bei den Erststimmen vor allem in Rademin punkten. Auf Marina Kermer entfielen 21,9 Prozent aller Stimmen, bei den Zweitsimmen waren es 23,3 Prozent. Wenig Zuspruch für die Sozialdemokratin gab es dagegen in Thielbeer.

Von Harry Güssefeld

Weitere Ergebnisse sowie Grafiken finden Sie am Dienstag in der Altmark-Zeitung.

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