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Mobiles Impfteam in Mechau

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Von: Jens Heymann

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Richard Bender impft Arendsees Bürgermeister Norman Klebe im Mechauer Sportpark gegen Corona.
Richard Bender impft Arendsees Bürgermeister Norman Klebe im Mechauer Sportpark gegen Corona. © Heymann, Jens

Auf den ersten Blick mag es vielleicht verwundern, warum sich ein mobiles Impfteam extra auf den Weg ins eigentlich überschaubar große Mechau aufgemacht hat. Zwischen 11 und 15 Uhr konnte sich am Mittwoch im Sportpark nämlich jeder Interessierte die erste, zweite oder dritte Dosis gegen das Corona-Virus spritzen lassen.

Mechau – Vor Ort klärte sich die Frage schnell auf. Denn eigentlich handelte es sich um einen von und für Jackon Insulation organisierten Termin. Dutzende Mitarbeiter des großen örtlichen Dämmstoffproduzenten ließen sich bereits ab 8 Uhr vormittags und ab 14 Uhr nachmittags (nach dem Schichtwechsel) impfen. Um die Zeit dazwischen nicht sinnlos verstreichen zu lassen, wie es vor Ort hieß, sei ein Zeitfenster dazwischen für die Öffentlichkeit eingerichtet worden. Die AZ traf im Sportpark unter anderem auf Jackon-Personalleiter Uwe Hermanni und Betriebsratsvorsitzende Grit Friebe.

Gegen 11 Uhr schaute mit Arendsees Bürgermeister Norman Klebe auch der oberste Vertreter der Gemeinde in Mechau vorbei. Aber nicht zum Vergnügen – er holte sich seine Boosterimpfung ab. Nach der Spritze folgte noch ein kurzes Gespräch mit den Jackon-Vertretern. Die waren froh, dass sie den Sportpark für das Impfen ihrer Mitarbeiter nutzen konnten – und Stadtchef Klebe wiederum dafür, den Einwohnern der nordwestlichen Ecke seiner Einheitsgemeinde eine ortsnahe Immunisierungsgelegenheit anbieten zu können.

Bis Mittag hatten sich rund 50 Personen impfen lassen. Die Leute hatten die Wahl zwischen den Impfstoffen von Biontech und Moderna. Ein Hauptfeldwebel der Bundeswehr stellte auf Nachfrage digitale Impfnachweise aus.

Am Mittwoch wurden für den Kreis 99 Neuinfektionen gemeldet. Aber: Niemand muss derzeit intensivmedizinisch behandelt werden.

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