Fraktion möchte das Geld lieber den Vereinen geben / Konzept der Einrichtung in der Kritik / Ehrenamtliche Arbeit soll mehr gewürdigt werden

Die Linke fordert: Arendseer Jugendclub schließen

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cz Arendsee. „Der Jugendclub wird kaum von Jugendlichen besucht, ein Konzept für den Aufbau einer kontinuierlichen Jugendarbeit fehlt gänzlich“, heißt es in einem Antrag der Fraktion Die Linke an den Stadrat. Darin wird die Schließung gefordert.

Die Kommunalpolitiker bemängeln unter anderem, dass der Club an der Osterburger Straße nicht zu einer sinnvollen und notwendigen Anlaufstelle wurde. Er konnte auf Initiative von Bürgermeister Norman Klebe eröffnet werden. Seit dem gibt es immer wieder Diskussionen im Sozialausschuss, da der erste Leiter schnell wieder weg war und die Stelle seit vielen Monate nicht besetzt werden konnte.

„Bei der derzeitigen Situation des Jugendklubs ist keinem Bürger und über Jahre ehrenamtlich tätigen Vereinsmitglied zu vermitteln, dass so viel Geld für ein gescheitertes Projekt ausgegeben wird. In den nächsten Wochen werden alle Stadträte gefordert sein, hier endlich die richtigen Prioritäten zu setzen“, äußerte sich Fraktionsvorsitzender Thomas Schlicke zu dem Antrag. Die Linke geht davon aus, dass einschließlich 2013 fast 20 000 Euro in den Haushalt eingestellt wurden. Hinzu kamen Fördermittel. Statt dem Jugendclub soll die Nachwuchsarbeit in den Vereinen gestärkt werden.

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