Müssen die Bäume raus? / Bauausschuss soll helfen

Linden zerstören den Gehweg in Fleetmark

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Der Gehweg an der Kallehner Straße wölbt sich: Schuld sind die Linden mit ihren flachen Wurzeln. Ein Hilferuf ging nun vom Ortschaftsrat an die Arendseer Verwaltung.

Fleetmark. Auch wenn die Ursachen für die derzeitige Situation auf dem Gehweg an der Kallehner Straße in Fleetmark ihren Ursprung schon vor Jahren hatte – und die Verantwortlichen schon lange nicht mehr im Amt sind: Die Dramatik bleibt.

Es geht um die Lindenbäume, die den Gehweg so langsam zerstören. Zu sehen sind bereits Huckel, die durch die Wurzeln entstehen und das Gesamtgefüge aufheben. Bereits im Winter hatte ein Anwohner auf die Sache aufmerksam gemacht (wir berichteten). Zu Rate wurde auch ein Förster gezogen, der eindeutig erklärte, dass damals beim Bau des Gehweges falsche Bäume ausgesucht wurden. Geeignet seien Bäume mit Pfahlwurzeln, so beispielsweise Ahorn. Aber keine Linde dieser Art, die Flachwurzeln ausbilden und den Gehweg zerstören.

„Was sollen wir tun?“, fragte Ortsbürgermeisterin Angelika Muhabbek ihre beiden Ratsleute Björn Hartmann und Thomas Horn während der jüngsten Sitzung. Immer wieder würden Bürger auf sie zukommen und Fragen stellen. „Können wir die Bäume einfach wieder rausnehmen?“, fragte die Ortschefin. Doch das sei, so hieß es, nicht möglich. Eine echte Lösung hatte an dem Abend niemand.

Nun soll die Verwaltung helfen. Im Bauamt ist das Problem schon bekannt. Es sehe ja nicht nur unschön aus, sondern es werde auch immer mehr zu einem Gefahrenherd für Fußgänger und insbesondere Menschen mit Handicap.

Ratsherr Björn Hartmann sieht nicht nur Fleetmark als Problem allein. Auch in Lüge bestehe dieses Problem. Man könne kaum nachvollziehen, warum Fachleute dieses Projekt auf den Weg brachten. Mit viel zu schmalen Bereichen für die Bäume und dazu noch die falschen Exemplare. Alles raus und alles neu – in der heutigen Zeit sei das keine Option mehr, hieß es in Fleetmark. Doch es gibt keine Lösungsansätze. Was tun? Es bleiben Hilferufe in Richtung Arendseer Rathaus.

Von Harry Güssefeld

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