Rund 10 000 Euro fließen / Neue Bretter auch für die Seetribüne

Arendsee: Lebensverlängerung für alte 70-Meter-Rutsche

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Seit gut 20 Jahren steht die Rutsche im Arendseer Strandbad. Sie ist in die Jahre gekommen, und tausende Euro werden benötigt, um das Rutschen auch in der Zukunft möglich zu machen.

Arendsee. Seit Mitte der 90-iger Jahre können Badegäste im Arendseer Strandbad auf der 70-Meter-Rutsche Badefreuden genießen. Das ist eine lange Zeit – und es wird deutlich, dass erhöhter Sanierungsbedarf besteht.

Nicht zuletzt äußerte sich das dadurch, dass vereinzelt Badehosen ihr Leben lassen mussten. Nun hat die Arendsee-Luftkurort-GmbH reagiert und Geld in die Hand genommen, um das Leben der Rutsche zu verlängern. 10 000 Euro werden in die Rutsche und den Wasserspielgarten daneben fließen. „Wir haben im Frühjahr bereits 5000 Euro in die Sanierung des sogenannten Starterblocks, den Einstieg zur Rutsche, investiert. Der wurde neu gestaltet“, so Sonja Nowak, amtierende Chefin der GmbH, auf Nachfrage der AZ.

„Im Herbst kommen die Fachleute wieder und werden sich dann den bestehenden Unebenheiten widmen und mittels Schleifarbeiten die Rutsche wieder vollends in Schuss bringen“, sagte sie weiter. So wird der Handlauf poliert. Schleifarbeiten wird es auch am Wasserspielgarten geben.

Weitere intensive Sanierungsarbeiten sind nicht geplant. Wegen bestehender akuter Finanznot, wie es hieß. Doch um den Betrieb im Strandbad weiter sicher zu gestalten, sind laufende Arbeiten an der Seetribüne fällig. Die Großinvestition, die 2008 übergeben wurde, braucht immer wieder neue Bretter. „Die Anlage steht in Verantwortung der Stadt. Aber gehört auch zum Ensemble des Strandes und so müssen wir auch darauf achten“, sagte Sonja Nowak. Vor allem Stellen, an denen die Seetribüne über Gebühr Wasser ausgesetzt ist, so Aufgänge, sind betroffen. „Was verfault ist, muss natürlich ersetzt werden“, hieß es.

Trotz der notwendigen Reparaturen war die Sicherheit der Badegäste nie in Gefahr, hieß es. Es werde das getan, was notwendig ist, erklärte die amtierende Chefin.

Von Harry Güssefeld

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