Elisabeth Körner aus Zießau erzählt vom Schock und der späteren Freude

Langfinger im Discounter: „Es ist einfach nur frech“

Im Aldi kam der Zießauerin Elisabeth Körner (l.) die Geldbörse abhanden, bei NP wurde sie wieder abgegeben: Zwar ohne Geld, aber mit Papieren. Manuela Jacobs war die Glücksbotin.
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Im Aldi kam der Zießauerin Elisabeth Körner (l.) die Geldbörse abhanden, bei NP wurde sie wieder abgegeben: Zwar ohne Geld, aber mit Papieren. Manuela Jacobs war die Glücksbotin.

Zießau / Arendsee. Sie geht gern allein einkaufen, weil ihr Mann immer so viel in den Korb packt, erzählt Elisabeth Körner der AZ. Und so war es auch vor einer Woche. An einem Freitag schob sie den Wagen durch Aldi an der Bahnhofstraße.

Die Geldbörse mit Ausweis, Rentenausweis und Organspenderpass wickelte sie in eine Patchworktasche und legte sie in den Einkaufskorb. „Ja, so habe ich das immer gemacht. Und dann habe ich mich umgesehen“, sagte die Seniorin. Wohl wissend, dass es ein Fehler ist, die Tasche aus dem Auge zu lassen. „Aber ich glaubte, weil an diesem Freitag gegen 16 Uhr so wenig Leute da waren, es passiert schon nichts“, meinte die Zießauerin. Doch es passierte. An der Kasse – sie hatte alles schon aufs Band gelegt – bemerkte sie den Verlust der Tasche samt Inhalt. „Aufregung pur, sage ich Ihnen“, so die Frau gegenüber der AZ. Sie legt Zettel bei Aldi aus, mit der Bitte, ihr die Papiere wieder zurück zu geben.

Von Harry Güssefeld

Wie der Fall endet, lesen Sie am Freitag in der Altmark-Zeitung.

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