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Landhof Neulingen will noch hunderte Altmark-Kisten verschicken

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Von: Jens Heymann

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Eine Altmark-Kiste, wie sie im Dezember 2020 bestückt wurde.
Eine Altmark-Kiste, wie sie im Dezember 2020 bestückt wurde. © Freier Mitarbeiter

Als die AZ vor wenigen Tagen in der Kalbenser Touristinfo eine Altmark-Kiste ergattern wollte, gab es eine Absage. Derzeit vergriffen, hieß es dort. Anders in der Touristinfo Arendsee: Dort waren am frühen Dienstagnachmittag zunächst noch drei Stück verfügbar. Keine halbe Stunde später der klärende Rückruf – alles weg.

Neulingen / Salzwedel – Eine wichtige Anlaufstelle für die Altmark-Kiste ist der Landhof Neulingen. Dort wird sie zusammengestellt und verschickt. Auch einen Direktverkauf gibt es dort.

Denn zumindest die Online-Bestellfrist ist am 9. Dezember abgelaufen. Sie mussten irgendwann einen Schlusspunkt setzen, begründet Landhof-Chefin Christa Ringkamp. Rund 500 Kisten sollen schließlich noch bis Weihnachten verschickt werden. Mehrere tausend Exemplare seien es bereits über das ganze Jahr gewesen. Zwischenzeitlich fehlte Verpackungsmaterial – dieser Engpass sei aber bereits vor einigen Wochen behoben worden, so Christa Ringkamp.

Die Altmark-Kiste soll regionalen Produkten zu mehr Aufmerksamkeit verhelfen. In der aktuellen Winteredition stecken unter anderem Glühwein, Marmelade, Tee, Schokolade und Honig. Anfang Januar soll die Kiste nach Auskunft aus Neulingen übrigens wieder regulär verfügbar sein.

Die Kreisverwaltung in Salzwedel ging bei ihrem traditionellen Geschenk an die Kreistagsmitglieder einen anderen Weg. Statt der Altmark-Kiste gab es regionale Produkte über den Riethwiesenhof Engersen. Die Boxen wurden beim Kreistag am Montag in der Salzwedeler Berufsschulsporthalle verteilt. Arendsees Stadtrat Jens Reichardt legte seinerseits noch ein paar geschriebene Verse bei. Ob die Zeilen „Da passt es gut zum Jahresend, dass man den guten Vorsatz kennt. Gelobt sei Besserung fürs neue Jahr, vergessen schon im Januar. So ist es meist, Jahr ein, Jahr aus, nur selten wird was Bessres draus.“ auch einen Seitenhieb auf Verwaltung und Kommunalpolitik darstellen, darf natürlich jeder für sich interpretieren.

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