Bauarbeiten am Seeufer sorgen für Neugier und Nachfragen

Kurze Irritation am Seeweg in Schrampe

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Bauarbeiten am Seeufer in Schrampe hatten jüngst Fragen aufgeworfen.

Arendsee – Innenbereich, Außenbereich. Mit diesen Begriffen lassen sich aktuell Aktionen am Seeufer definieren.

Im Außenbereich scheint kaum etwas möglich – das haben die Grundstückseigentümer und Pächter am Seeufer unterhalb des Kernstadtgebietes des Öfteren erleben müssen. Ohne Bauplanung geht nichts mehr.

Anders gestaltet sich das Geschehen im Bereich Schrampe. Klar ist: Es ist der derselbe See, um den es geht. Es ist das Seeufer zu diesem See – aber die Möglichkeiten von Grundstücksbesitzern sind viel größer als im Bereich Arendsee. Es handele sich um den Innenbereich, so der Hinweis aus der Kreisverwaltung. Die AZ fragte auf Hinweis der Stadträtin Vilja Hanke nach. Sie hatte bemängelt, dass die Bauarbeiten am Seeufer nicht in den Ausschüssen thematisiert wurden, obwohl es sich nach ihrem Verständnis um ein „sensibles Thema“ handele.

„Dem Fachbereich Wasserwirtschaft und dem Bauordnungsamt ist eine Maßnahme zur Errichtung einer Kleinkläranlage bekannt“, heißt es aus dem Landratsamt. Da es sich um eine Maßnahme im Innenbereich handelt, ist der Wasserverband Stendal-Osterburg zuständig“, so die Antwort aus dem Pressebüro. Die Arbeiten sind somit genehmigt – auch wenn Fragen bleiben.

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