Kultur und Wirtschaft bilden Rückgrat der Region

Die Rotkehlchen des Arendseer Frauenchores eröffneten gestern den Frühlingswirtschaftsempfang, in dessen Rahmen der Kulturpreis der Stadt Arendsee übergeben wurde. Rund 200 Gäste – Ehrenamtliche, Politiker und Unternehmer – waren ins KiEZ Arendsee gekommen.

Arendsee. Das war eine große Überraschung: Den wiederaufgelegten Kulturpreis der Einheitsgemeinde Arendsee erhielten gestern der Karnevalsclub Arendsee sowie der Gustav-Nagel-Förderverein. Während des erstmals stattfindenden Frühlingswirtschaftsempfanges gestern Nachmittag im KiEZ erhielten KKC-Präsident Christian und Uwe-Holger Idler die Ehrungen für ihre Vereine. Der KKC gehöre zu den erfolgreichsten Vereinen des nun großen Arendsees. Der Verein absolvierte im Februar seine nunmehr 58. Session erfolgreich. Jährlich strömten Hunderte in die närrische Hochburg Hoffmann, um in Kläden zu feiern, so Kulturausschussvorsitzender Thomas Schlicke. Möge sich der KKC noch lange der ironischen Art und Weise beim Betrachten der Welt ringsum verschreiben, so Schlicke.

Der Gustav-Nagel-Förderverein hat sich das Erinnern an Nagel und die Gestaltung seines Anwesens auf die Fahnen geschrieben. Mit geringen finanziellen Mitteln, aber mit großem Engagement, wurde diese Aufgabe angegangen. Das Nagel-Areal am See sei ein Anziehungspunkt für die vielen Urlauber und eine Sehenswürdigkeit der Stadt.

Kulturausschuss-Vorsitzender Thomas Schlicke hob die Bedeutung der Kultur für den Menschen hervor. Er forderte die Kultur als Pflichtaufgabe. Sie sei, so Schlicke, so wichtig wie Straßenbau oder Verwaltungsaufgaben. Es gelte, sie nicht nur auf ein Ehrenamt zu beschränken.

Am gestrigen Frühlingswirtschaftempfang in Arendsee nahmen auch Landrat Michael Ziche teil. Er würdigte die Region Arendsee als Tourismusort, in dem jede 4. Übernachtung in der Altmark registriert wird. (morgen mehr)

Von Harry Güssefeld

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