Rund 3000 Besucher strömten zum zweiten Drachenbootrennen ins Strandbad

Kraft, Ehrgeiz und viel Spaß

Jeder Meter zählte: Unter den neugierigen Blicken der Zuschauer gaben die Teams alles. Dabei spritzte nicht nur das Wasser, sondern bei viel Sonne auch der Schweiß. So mancher Teilnehmer gönnte sich im 21 Grad warmen Wasser eine Abkühlung.

Arendsee. Fröhliche Boots- freunde im Strandbad sowie hunderte weitere Besucher an der Kasse, die mitfeiern wollten und dafür geduldig anstanden: War der Sommer für das Arendseer Strandbad ein Reinfall – das Drachenbootrennen sorgte für einen Lichtstreifen am Horizont.

Bereits zu Beginn gab sich Bürgermeister Norman Klebe gut gelaunt. Kein Wunder, schließlich waren die 30 Startplätze schon vor Monaten vergeben. Über 50 Teams wollten mitmachen. Um die Kapazität zu erweitern, könnte es im nächsten Jahr zwei Renntage geben. An einem starten wie bisher Spaßteams und am anderen Profis. Das Interesse dafür ist vorhanden.

Impressionen vom Drachenboot-Rennen

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Die Drachenbootliga hat bereits angefragt, ob sie das Spektakel auf dem Arendsee mit in ihren Punktewettbewerb einbeziehen darf. Doch noch ist unklar, ob Arendsee die nötigen Voraussetzungen dafür erfüllen kann. Für die Laien war es am Sonnabend wieder ein Spaß der Extraklasse, wobei der Ehrgeiz in Form von Schlachtrufen immer wieder deutlich wurde. Die Boote starteten auf den Distanzen 200 und 1000 Meter (siehe Infokasten).

Michael Meyer (untere Reihe mit Cowboyhut), Geschäftsführer der Luftkurort Arendsee GmbH, konnte sich über viele Gäste freuen. Rund 3000 Besucher kamen über den Tag verteilt ins Strandbad.

Ronald „Pit“ Krüger hatte als Starter und Cheforganisator wieder alle Fäden in der Hand – ein Erfolg war damit von vornherein schon fast sicher. Er kündigte aber an, ab sofort in die zweite Reihe rücken zu wollen und dankte den vielen Helfern. Dazu zählten die Sparkasse Altmark West, die als Sponsor das Spektakel überhaupt erst möglich machte, die Arendseer Feuerwehr, der Regattaverein, die Johanniter Unfallhilfe und die Mitarbeiter der Luftkurort Arendsee GmbH. Bevor am Abend die „Rockpiraten“ für den Ausklang sorgten, wurde bei der Siegerehrung gefeiert – Gewinner waren am Ende alle Teilnehmer und Gäste des zweiten Drachenbootrennens. Übrigens: Da sich das Team „Geile Weiber“ ohne Namen angemeldet hatte, vergab Pit Krüger kurzerhand diese Bezeichnung.

Die besten zehn Teams auf 200 Meter:

1. Fleetmarker Gewerbeverein; 2. Arendseer Red Dragons; 3. Salzwedeler Drachen; 4. Feuerwehr Arendsee; ‘ 5. Tierfeuerbestattung; 6. Traktor Thielbeer 09; 7. Karnevals- club Kläden; 8. Feuerwehr Schrampe/Zießau; 9. Vietze; 10. Regattaverein Arendsee.

Frauenteams auf 200 Meter:

1. Geile Weiber; 2. Arendseer Rotkäppchen; 3. Deutsche Hausdrachen. Die besten zehn Teams auf 1000 Meter: 1. Arendseer Red Dragons; 2. Karnevalsclub Kläden; 3. Fleet- marker Gewerbeverein und Feuerwehr Arendsee; 5. Regattaverein Arendsee; 6. Drachenreiter; 7. Team WOW; 8. FC Soltmann/Keine Ahnung; 9. Feuerwehr Schrampe/Zießau; 10. Tierfeuerbestattung.

Von Christian Ziems

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