Parkgebühren am Strandbad verändert / Bis 20 Minuten geht es ohne Geld

Ein Tag kostet mehr

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Wer mehr als drei Stunden auf dem Strandparkplatz parkt, muss mehr als bisher bezahlen. Wer aber nur zwei Stunden den Platz benutzt, spart gegenüber der alten Regelung.

Arendsee. Will jemand nur schnell zum Strandbad, um sein Kind abzuholen, muss er keine Parkgebühren mehr bezahlen.

Das ist eine Entlastung für die Autofahrer im Bereich des Strandbades – doch wenn sie länger als drei Stunden parken wollen, müssen sie tiefer in die Tasche greifen als bisher. „Wir mussten auch im Einnahmebereich etwas tun, und ich denke, wir sind sehr moderat an die Sache herangegangen“, so Michael Meyer, Chef der Luftkurort- Arendsee-GmbH, gestern im Gespräch mit der AZ. Auf einen Nenner gebracht: Wer nur zwei Stunden parkt, profitiert von den neuen Gebühren. Wer länger bleibt, so einen ganzen Tag lang, muss fünf Euro berappen, also zwei mehr als vorher. „Das wird hier und da zu Diskussionen führen, aber wir haben uns entschieden, die Kurzzeitparker zu entlasten, die bislang den vollen Satz zahlen mussten“, so Meyer. Es allen Recht zu tun, falle generell schwer. Und bei Gebühren und Eintritten sei das eine Aufgabe, die kaum jemand voll beherrsche.

Caravanübernachtungen sind auch weiterhin auf dem Parkplatz verboten. Darauf wird auch hingewiesen, so dass niemand so tun könne, als wisse er es nicht, meint Meyer. Nur rund 200 Meter weiter könne man mit dem Caravan auf dem Campingplatz einen Stopp einlegen.

Übrigens: Der Parkplatz-Kassenautomat an der Kasse I wird am Abend geleert. „Es befindet sich über Nacht kein Geld darin“, so Meyer an die Adresse derer, die glauben, reiche Beute zu machen.

Seit dem Wochenende sind die neuen Preise deutlich sichtbar angebracht. Wie viel Mehreinnahmen damit möglich sind, werde sich in einem Jahr zeigen, wenn mit dem Vorjahr verglichen werden kann, so der GmbH-Chef.

Von Harry Güssefeld

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