Förderverein hat Ausbaupläne und will Programme nutzen

Am Kloster geht es 2013 zur Sache

Das Klostergelände (Richtung Altenheim) soll neu gestaltet werden. Auf dem kleinen Bild zeigt Johann Albrecht Müller das für den Ausbau vorgesehene Areal.
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Das Klostergelände (Richtung Altenheim) soll neu gestaltet werden. Auf dem kleinen Bild zeigt Johann Albrecht Müller das für den Ausbau vorgesehene Areal.

swz Arendsee. Das Klosterareal soll 2013 weiter ausgebaut und verschönert werden. Dafür will der Förderverein „Kloster Arendsee“ die Förderprogramme „Leader +“ und „Gartenlandschaft Altmark“ anzapfen.

Speziell hat Vize-Vorsitzender Johann Albrecht Müller die Neugestaltung des Geländes zum Altenheim hin bis zum Bereich der Ausgrabungen im Blick. In Anlehnung an den ehemaligen Kreuzgang plant der Verein dort die Anlage eines Rosenlaubengangs.

Bevor die Mitglieder während ihrer Hauptversammlung in die Tagesordnung einstiegen, gab Vorsitzender Dr. Thomas Nothnagel seinen Bericht. Danach haben 11 886 Menschen in diesem Jahr (bis 1. November) die Klosterkirche und die Veranstaltungen im Klosterareal besucht. Allein zu den sieben Vorstellungen von Shakes-peares „Macbeth“ kamen 676 Gäste. „Die Anschaffung einer transportablen Tribüne hat sich bewährt“, resümierte Dr. Nothnagel. „Zum Tag des offenen Denkmals kamen über 150 Gäste, die zum Teil eine weite Anreise hatten und oft sehr überrascht über unser Kloster und seine Geschichte waren“, berichtete Rica Meise, die einen Großteil der Veranstaltungen organisiert.

Lobend erwähnte Nothnagel in seinem Bericht die vier Bürgerarbeiter, ohne die die Kirche und das Museum kaum ganzjährig offen zu halten seien. Sorgen macht dem 68 Mitglieder starken Verein allerdings, dass die Bürgerarbeit 2014 ausläuft und unklar ist, wie es weitergeht. Hier wünscht sich der Verein Planungssicherheit.

Zufrieden zeigten sich die Mitglieder mit dem breiten Spektrum an Veranstaltungen mit Märkten, Musicals, Lesungen und Konzerten bis hin zu Kinderführungen und Klosternacht. In diesem Zusammenhang werden noch Klosterführer gesucht. Steffen Dreier erklärte sich spontan bereit, sich zum Kirchenführer ausbilden zu lassen. Er wird dabei von Charlotte Ziems unterstützt.

Der Verein beschloss, die Orgel-Reparatur (8000 Euro insgesamt) mit bis zu 75 Prozent der Kosten zu unterstützen. Am Freitag, 9. November, soll es das erste Benefizkonzert mit mehreren Organisten in der Klosterkirche geben.

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