Zweckverband Breitband (ZBA) startet Werbekampagne / Binde beginnt

Klebe: „Chance unbedingt nutzen“

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Das Zauberwort heißt Breitband. Die Bürger müssen nun entscheiden, wie sie gutes Internet bekommen. 

Arendsee – Die Blicke derer, die Internet dringend brauchen, sprechen Bände. Ob sie angesichts des Schreibens, das zur Jahreswende an alle Haushalte ging, die in einem förderfähigen Gebiet liegen, nun optimistischer sind, weiß niemand.

Auch nicht der Verfasser des Schreibens, Bürgermeister Norman Klebe. Die Kommune aber legt sich fest: „Wir als Gemeinde stehen voll hinter dem ZBA und dem Breitbandausbau in unserer Region“, heißt es in dem Zwei-Seiten-Schreiben an die Grundstücksbesitzer.

Auch Zahlen werden genannt. Wer jetzt nicht mitmachen will, müsse später mindestens 2000 Euro für den Anschluss bezahlen. Die Frage, ob sich tatsächlich andere Anbieter je dazu geäußert haben, wird nicht beantwortet.

Zum potentiellen Anbieter wird DNS-Net erhoben, weil sich bisher kein anderer Anbieter dazu erklärt hat, das entstehende Netz zu nutzen, erfuhr die AZ: Wenn auch ZBA-Geschäftsführer Andreas Kluge damit wirbt, ein offenes Netz zu bauen. Über DNS-Net könnten die Kunden vieles im Internet lesen – doch Internet wollen sie ja erst einmal haben. Die monatliche Gebühr betrage 49,90 Euro. Für Internet, Telefon-Flat ins deutsche Festnetz und Kabelfernsehen. Ein Preis, mit dem aktuell geworben wird.

Der Start ins digitale Zeitalter soll nun, folgt man den Worten des ZBA, auch in der Altmark beginnen. Jeder, der das Schreiben bekommen hat, solle „an die Zukunft der Altmark denken“, mit einem Vertragsabschluss ein Zeichen setzen, hieß es. Bindend für zwei Jahre mit DNS-Net.

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