Besucher können spazieren gehen / Wasserzähler für Rutsche und Spielgarten

Klappe zu: Strandbad geht in den Winterschlaf

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Schwimmmeister Heiko Kruck gestern bei der Sperrung der großen Rutsche im Arendseer Strandbad. Eine Klappe wurde verschraubt, um unbefugtes Benutzen zu verhindern. Die Rutsche wie auch die anderen Anlagen sind 16 Jahre alt.

Arendsee. Schwimmmeister Heiko Kruck muss derzeit keine Schwimmer mehr im Auge haben oder gar einen Verunfallten aus dem Wasser retten: Seine Aufgabe besteht darin, mit seinen wenigen noch zur Verfügung stehenden Kollegen im Strandbad die Anlagen zur Winterruhe zu betten.

Gestern wurde die Rutsche gesperrt. Die Bojen sind bereits an Land, als Nächstes wird die Sprungplattform aus dem Wasser geholt. Der Sommer ist vorbei. Aber die Gedanken sind schon längst wieder bei der neuen Saison. Der Eigenbetriebsausschuss hatte am Montag beschlossen, Wasserzähler an Rutsche und Wasserspielgarten einzubauen. Die neue Wasserverordnung des Landes macht es notwendig, denn für das Wasser aus dem See muss Geld bezahlt werden (wir berichteten), obwohl es dem See wieder zugeführt wird. Derzeit sind pauschal 4 500 Euro pro Jahr angesetzt, erfuhr die AZ. Zunächst war vom Land weit mehr verlangt worden. Das konnte aber gesenkt werden. Welche Art Wasserzähler – und wo sie angebaut werden, ist noch nicht klar. Heiko Kruck verwies auf die Rohrleitungen, die das Wasser zu der Rutsche und dem Spielgarten transportieren – sie sind unterhalb des Seesteges angebracht.

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Ein Blick von ganz oben, von der Rutsche, macht deutlich, welchen Reparaturbedarf es in den kommenden Jahren gibt. Die Anlagen wurden 1998 in Betrieb genommen. Sie sind inzwischen 16 Jahre alt. [...]

Von Harry Güssefeld

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