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Klädener Karneval: Jubiläumsveranstaltung am 19. November

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Von: Detlef Güssefeld

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Musik während des Karnevals in Kläden unter freiem Himmel
Die Lieder, viele Jahre alt wie auch die Sänger, haben überlebt. Sie gehören zum ureigenen traditionellen Kulturerbe in Kläden. © Freier Mitarbeiter

Es klappt: Nach zwei Jahren Corona-Wirren, aber pünktlich zum 70. Geburtstag des Klädener Karnevalsclub (KKC), scheint die karnevalistische Welt wieder einigermaßen in Ordnung zu sein. Und deshalb haben es die Närrinnen und Narren um ihren Chef Hagen Schünke auch eilig: Sie wollen den runden Geburtstag gebührend feiern. Mit Vertretern befreundeter Vereine, aber auch in erster Linie mit Mitgliedern und langjährigen Freunden des Klädener Karnevals.

Kläden – So geht es am Sonnabend, 19. November, um 19.11 Uhr im närrischen Tempel an der B 190 los. Um dabei zu sein, muss eine kleine Hürde genommen werden, kündigte Elferratsmitglied Jörg Benecke gegenüber der AZ an. Karten für das Event werden am Freitag, 11. November, ab 13 Uhr bei Hoffmanns verkauft. An dem Tag, an dem bereits ab 11.11 Uhr traditionell angestoßen wird. Auf die 70. Session, auf sieben Jahrzehnte Klädener Lebensfreude. „Kläden und Kraatz, Imi-Ata“ heißt es seit 1952. Und das mit der großen Jubiläumsveranstaltung gefeiert werden soll.

„Wir werden am 19. November ein komplettes Karnevalsprogramm auf die Beine stellen. Mit allem, was dazugehört“, erklärte Jörg Benecke. Das Prinzenpaar ist dabei, die Garde, die Truppen, die mit ihren Sketchen so viel Freude bereiten und natürlich die Sänger.

Es werde ein Rückblick auf die vielen Geschichten sein, die dieser Karneval schrieb. „Wir wollen feiern; wer weiß, was uns wieder droht“, machte das Elferratsmitglied klar. Und meinte damit drohende Pandemie-Einschränkungen, die wieder erwartet werden müssen. Keiner wisse es, und deshalb handele man getreu der Devise: „Wenn nicht jetzt, wann dann?“

Wer am 11.11. nicht in der Lage ist, sich nach Karten anzustellen, der kann, so hieß es, Kontakt mit Jörg Benecke oder Silvio Bolz aufnehmen. „Bei der Vergabe der Karten lassen wir Gerechtigkeit walten“, versprach Jörg Benecke. Nur seien die Plätze auf dem Saal natürlich begrenzt. Wie alle Jahre davor auch.

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