Weitere NachpfIanzungen notwendig

Klädener Irrgarten soll wiederbelebt werden

Mann auf Rasenmäher
+
Rund 4000 Hainbuchen sind zur Anlage des Irrgartens in den Jahren 2015 und 2016 in Kläden gepflanzt worden. Um das Labyrinth nutzen zu können, müssen sie noch geschnitten werden.
  • VonArno Zähringer
    schließen

Aus seinem momentanen Dornröschenschlaf geweckt werden soll der Irrgarten in Kläden auf dem Gelände hinter dem Feuerwehrgerätehaus.

Kläden – Für Bürgermeister Norman Klebe wäre es „schön, wenn wir den Irrgarten in unser Tourismuskonzept mit aufnehmen könnten“. Das sieht Klädens Ortsbürgermeister Jörg Benecke ähnlich. Allerdings weist er darauf hin, dass sich jemand nicht nur um das Areal, sondern auch um die zu erwartenden Besucher kümmern müsste. Denn zum einen muss der Garten gepflegt, zum anderen die Gäste angeleitet werden.

Denn sonst bestehe die Gefahr, dass der eine oder andere versucht, durch Abkürzungen ins Innere des Gartens zu kommen. Dort befindet sich – sozusagen als eine kleine Überraschung – eine Aussichtsplattform. Von dort hat man – sofern sie gefunden wird – eine schöne Übersicht über das Gelände, das eine Fläche von rund 15 000 Quadratmetern umfasst.

Insgesamt umfasst die Strecke, die es bis zum Ziel zu gehen gilt, 385 Meter, berichtet Benecke. Beeindruckend ist die Länge der gepflanzten Hainbuchen – „rund 1000 Meter. Das Angebot an Touristen und Einheimische, erklären Norman Klebe und Jörg Benecke unisono, soll kostenlos sein. Auch ein Verpflegungsstand könnte geschaffen werden, die Voraussetzungen seien vorhanden.

Der Irrgarten löste die Maislabyrinthe ab, die früher eine Attraktion darstellten. Der jetzige Irrgarten wurde in den Jahren 2015 / 2016 angepflanzt und misst etwa 40 mal 51 Meter. Etwa 4000 Hainbuchen mussten angepflanzt werden. Gefördert wurde das Projekt, das insgesamt 129 000 Euro kostete, auch mit Mitteln aus dem Leader-Programm.

Um das Labyrinth wieder auf Vordermann zu bringen, müssten die Hecken geschnitten und die Wege gemäht werden. Zudem rechnet Benecke damit, etwa 20 bis 30 Hainbuchen neu anpflanzen zu müssen.

Der den Irrgarten umgebende Zaun ist erst im Nachhinein aufgestellt worden. Grund: Wildschweine hatten die Anlage, die zudem über ein Beachvolleyballfeld, Spielgeräte für Kinder und eine Außenkegelanlage verfügt, vor einigen Jahren heimgesucht.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare