Frank Hofmann aus Arendsee zog 5,5-Kilo-Zander aus der Elbe

2,4 Kilo feinstes Fischfilet

Der stolze Petrijünger Frank Hofmann aus Arendsee mit seinem Zander: Der Fisch brachte 5,5 Kilogramm auf die Waage und wurde mit einem kleinen Blei überlistet. Foto: privat

gü Arendsee. Im Hause Hofmann an der Arendseer Bahnhofstraße dürfte in der kommenden Zeit Fisch auf dem Speiseplan stehen.

Denn Familienvater Frank hatte sich gemeinsam mit seinem Schwiegervater Dieter Wilhelms am Mittwoch an die Elbe aufgemacht und war nicht mit leeren Händen zurückgekehrt. Unterhalb von Wahrenberg ging ihnen gegen 22. 15 Uhr ein Zander an den Haken. Und die Zahlen können sich sehen lassen: 84 Zentimeter lang, mit ausgeprägten Stacheln auf dem Rücken, wie einer Barsch-art üblich. Rund 5,5 Kilogramm brachte er auf die Waage, ausgenommen waren es immer noch 5,1 Kilogramm. Gestern wurde er filetiert: 2,4 Kilogramm bestes Fischfilet liegen nun in der Kühltruhe. Ein kleines Geheimnis gab der Petrijünger gestern noch preis: Als Köderfisch fungierte ein kleiner Blei.

Der Zander lebt als Raubfisch in langsam fließenden Flüssen, Seen und Haffen Europas, heißt es in Fachbüchern. Er findet sich im Elbe-, Oder- und Donaugebiet und inzwischen durch Besatz auch im Rhein-, Mosel- und Wesergebiet. Er lebt in tieferen Wassern und wächst sehr schnell. Der Zander bevorzugt trübes Wasser, wo er nicht mit dem Hecht konkurrieren muss. Der Raubfisch jagt kleine Fische und bevorzugt große Gewässer mit Tiefen bis zu fünf Metern.

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